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CD-Kritik: Justin Timberlake mit "The 20/20 Experience - 2 of 2"


Timberlake schafft es nicht, sich selbst zu übertreffen

Eine CD-Kritik von Nadine Hofmann

27.09.2013Lesedauer: 3 Min.
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Justin Timberlake mit "The 20/20 Experience - 2 of 2"
Justin Timberlake mit "The 20/20 Experience - 2 of 2" (Quelle: Sony Music)
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Auf sein letztes Album "The 20/20 Experience" mussten die Fans von Justin Timberlake geschlagene sieben Jahre warten. Nun veröffentlicht der US-Superstar bereits nach gut einem halben Jahr sein neues Album mit 13 neuen Songs. Es ist eine Fortsetzung des letzten Albums und trägt den passenden Namen "The 20/20 Experience - 2 of 2". Doch Timerlake legte sich die Latte ziemlich hoch und schaffte es nicht, sich selbst zu toppen.

Die erste Single des neuen Longplayers, "Take Back The Night", ist bereits seit dem 30. August im Handel. Sowohl mit dem Sound der Single, als auch mit dem dazugehörigen Video, in dem er sich als großer Performer inszeniert, zeigt er, wer sein größtes Vorbild ist: Michael Jackson.


Die CD-Kritiken des Jahres 2013

Thomas D. "Aufstieg und Fall des Tommy Blank", Veröffentlichung 20. Dezember
Beyoncé "Beyoncé", Veröffentlichung 13. Dezember
+108

Eine Art Marilyn Monroe

Ansonsten hat der Sänger auch dieses Mal auf das bewährte Hit-Rezept seiner letzten Alben gesetzt und gibt sich auf Gedeih und Verderb in die Hände des Produzenten Timbaland, der im Übrigen auch vom Erfolg von Timberlake zehrt. Der zweite Teil seines Comeback-Albums sei die "heißblütigere, ältere und fiesere Zwillingsschwester", so Timberlake, der vor wenigen Wochen bei den MTV Video Music Awards zahlreiche Preise abgeräumt hatte, in der "New York Times".

Der erste Teil der "20/20 Experience" sei eine Art Marilyn Monroe. "Und dann triffst du ihre ältere Schwester und alles, was dunkel und verrucht an ihr ist, lässt dich völlig vernarrt in sie werden." Allerdings schwingt Timberlake hier ziemlich große Töne. Bereits an seiner ersten Single-Auskopplung hat man sich schnell satt gehört und auch unter den übrigen Hits findet sich kein echter Überflieger.

Back to the Roots

Der Song "Amnesia" begeistert noch am meisten und klingt wie ein Titel aus Justins Boygroup-Zeit bei 'N Sync. Ein wunderbarer R'n'B-Track, den man immer und immer wieder hören kann. "TKO" ist ebenfalls ein Favorit auf dem Album. Mit dem Song "Only When I Walk Away", in dem es um eine Frau geht, die Spielchen mit ihm spielt, wird Timberlakes Versprechen noch am gerechtesten. Er klingt smooth, verrucht und verführerisch zugleich und könnte durchaus als Monroes heißblütige Schwester durchgehen.

Justin zeigt Gefühle

Doch Justin setzt auch auf seine romantische Seite und liefert mit "Not A Bad Thing", "You Got It On" und "Pair Of Wings" echte Schmuse-Songs. Er singt von Liebesschwüren, ewiger Treue, der großen Liebe und lässt den einen oder anderen schmutzigen Gedanken mit einfließen. Doch auch hier ist sein musikalischer Ursprung als singender Teenie-Schwarm unverkennbar, was definitiv positiv zu werten ist.

Absoluter Durchschnitt

Die Zahl 20/20 im Album-Titel steht im Übrigen für normale Sehschärfe nach dem Snellen-Index, also absoluter Durchschnitt. Nicht gerade ein Attribut, mit dem sich ein Popstar auszeichnen möchte, und das zum Glück auch nicht auf das neue Timberlake-Album zutrifft.

Timberlake hatte mit Teil eins seiner "20/20 Experience" ordentlich vorgelegt und damit auch die Erwartungen an den zweiten Teil ordentlich gesteigert. Mit der Mischung aus Swing, Blues, Ballade und dem bekannten "Justified"-Stil aus R’n’B- und Electro-Elementen, schafft er es nicht, sich noch selbst zu toppen. Dennoch hat er aus dem Erfahrungsschatz seiner ersten Arbeit geschöpft und alles in allem ein rundes und durchaus hitverdächtiges Album produziert.

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