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Weichgespülter 80er-Pop mit Zuckerguss

t-online, Marc Thomé

Aktualisiert am 15.10.2015Lesedauer: 1 Min.
Hurts: Adam Anderson (l.) und Theo Hutchcraft.
Hurts: Adam Anderson (l.) und Theo Hutchcraft. (Quelle: Peter Goebel PR Beratung & Presse Promotion)
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Auch auf seinem dritten Album bewegt sich das englische Duo Hurts wieder im hinlänglich bekannten Referenzraum. Die stilistisch irgendwo zwischen The Human League, ABC, Heaven 17 und - sagen wir mal - Spandau Ballet verorteten Songs lassen den schicken Hochglanz-Pop der 80er wieder aufleben, wirken im Vergleich zu den Vorbildern aber sehr belanglos.

Denn ihre Idole hatten sich trotz edlem Sound-Design doch immer ihre Ecken und Kanten bewahrt, die Hurts weitgehend fehlen. Natürlich liegt das auch an den Produktionsbedingungen des Jahres 2015, die mit den 80ern nicht mehr viel zu tun haben. Etwas mehr "Vintage" würde den Hurts dennoch gut tun.

Austauschbaren Pop-Hymnen

Und so schmachtet sich Sänger Theo Hutchcraft durch austauschbare Pop-Hymnen, die wegen ihrer Makellosigkeit zumeist sehr steril wirken. Allenfalls der zuckrige Ballast an Chören, pompösen Streicher- und sonstigen Synthie-Flächen stört die gepflegte Langeweile. Immerhin: Wenn es Hurts wie auf der aktuellen Single "Lights" in die Disco verschlägt, wippt der Fuß gerne mit. Dennoch bleibt "Surrender" ein Album, das keinem wehtut, aber nie begeistert. In Fahrstühlen dürfte es dennoch ganz ordentlich funktionieren.

"Surrender" von Hurts erscheint am 9. Oktober 2015.

Livedaten 2016:

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19.02.2016 Köln, Palladium
21.02.2016 München, Kesselhaus
22.02.2016 Zürich, Maag Halle
26.02.2016 Wien, Gasometer
15.03.2016 Berlin, Tempodrom
16.03.2016 Wiesbaden, Schlachthof

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