Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Musik > CD Kritiken >

Musik - Die Sloan-Rechnung: Vier mal drei macht "12"

Musik  

Die Sloan-Rechnung: Vier mal drei macht "12"

23.04.2018, 13:42 Uhr | dpa

Musik - Die Sloan-Rechnung: Vier mal drei macht "12". Sloan machen Spaß mit ihrem Power-Pop.

Sloan machen Spaß mit ihrem Power-Pop. Foto: Corbin Smith. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Das passt: Aus dem Demokratie-Musterland Kanada kommt eine der demokratischsten Bands im Indierock-Business. Bei Sloan, dieser unverwüstlichen Powerpop-Institution aus Toronto, darf jedes der vier Mitglieder gleichberechtigt Songs beisteuern.

Das ist auch auf "12" (Yep Roc/H'art) nicht anders, dem zwölften Sloan-Album in Originalbesetzung, natürlich mit zwölf neuen Liedern: Je drei Tracks stammen von Chris Murphy (Gesang, Bass), Patrick Pentland (Gesang, Gitarre, Keyboards), Jay Ferguson (Gitarre) und Andrew Scott (Schlagzeug). Zwar sind die Akzente von Songschreiber zu Songschreiber etwas anders gesetzt, der Leadgesang ist ebenfalls unterscheidbar, doch insgesamt ergibt sich aus dem bunten Dutzend eine erstaunlich homogene Mixtur.

Es liegt wohl auch daran, dass sich dieses seit über 25 Jahren bestehende Quartett leicht auf gemeinsame Vorbilder einigen kann. Dazu dürften aus den Sixties die Beatles, Big Star, The Hollies oder die frühen Pink Floyd (nachzuhören in "44 Teenagers") ebenso gehören wie aus dem 90er-Powerpop-Revival Jellyfish, The Posies oder Teenage Fanclub. Und dass "All Of The Voices" ziemlich stark an Nirvana erinnert, geben Sloan - eine Band, die sich sowieso nicht immer allzu ernst nimmt - selbst zu.

"12" ist also ein Album, das gar nicht erst vorgibt, etwas Neues zu erfinden. Ein Album, das sich musikalisch auch gern mal im bewährten eigenen Sloan-Fundus bedient. Knackig kurze Gitarrenriffs und tolle Harmoniegesänge, starke (meist sonnige) Melodien und feine Arrangements mit festen Wurzeln in der Rockhistorie haben diese zwölf Songs - und sie machen mächtig Spaß. Eine Frühjahrs- und Sommer-Platte par excellence.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal