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Klassischer Singer-Songwriter - Joseph Parsons: Neue Lieder für Herz und Seele

Klassischer Singer-Songwriter  

Joseph Parsons: Neue Lieder für Herz und Seele

20.03.2019, 06:02 Uhr | dpa

Klassischer Singer-Songwriter - Joseph Parsons: Neue Lieder für Herz und Seele. Joseph Parsons bewegt sich im Spannungsfeld von Americana und Pop.

Joseph Parsons bewegt sich im Spannungsfeld von Americana und Pop. Foto: Christian Schirbort. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Er ist einer der Emsigen und Ausdauernden im Weinberg des Folkrock, dieser Joseph Parsons. Er schreibt stets schöne, im besten Sinne wertkonservative Lieder und tingelt damit auch durch Kleinstädte wie Finnentrop, Stemwede oder Parchim.

Also ein echter Sympath - und, nicht zu vergessen, ein toller Musiker im Spannungsfeld von Americana und Pop. Auch sein neues Album "Digging For Rays" (Blue Rose/Soulfood) passt perfekt in die umfangreiche, bis Ende der 80er Jahre zurückreichende Parsons-Diskografie. Viele Solo-Alben sind da verzeichnet, dazu Platten im Duett mit Todd Thibaud sowie in den Bandprojekten 4 Way Street, US Rails und Hardpan.

Neue Songs wie das hymnische und zugleich druckvoll groovende "Living Things", das brillante "Beautiful Lie", die edlen Balladen "Today" und "Sad Parade" werden allen Parsons-Fans - von denen es in Deutschland auch dank der fleißigen Live-Präsenz des US-Amerikaners eine Menge gibt - wieder Glücksgefühle bescheren.

Für "Digging For Rays" hat der Mann mit der markanten, warmen Baritonstimme erneut seine bewährte Band der vergangenen Jahre um sich geschart: Ross Bellenoit (E-Gitarre), Freddi Lubitz (Bass) und Sven Hansen (Schlagzeug). Modische Folktronica-Sperenzchen muss man hier nicht erwarten, Parsons ist einer von der klassischen Singer-Songwriter-Schule: Jackson Browne, James Taylor, David Crosby...

"Wenn er Herz und Seele des Hörers erreicht" - erst dann sei ein Song ein guter, sagt der in Pennsylvania und Louisiana aufgewachsene, schon länger in Deutschland lebende Musiker. Dieses Ziel hat er auch auf seinem neuen Album wieder erreicht.

Mit "Hellwach", der auf Deutsch gesungenen Version des Openers "Wide Awake" als Bonustrack, gelingt Parsons schließlich noch eine Überraschung. Hier wandelt er gewissermaßen auf den Spuren von David Bowie, der sein Berliner "Heroes" ja auch mal in einer radebrechenden deutschen Fassung aufnahm.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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