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"Kolossale Jugend"-Sänger Kristof Schreuf ist tot


Vordenker der Hamburger Schule
Kolossale-Jugend-Sänger Kristof Schreuf ist tot

Von t-online, spot on news, mbo

Aktualisiert am 12.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Kristof Schreuf: Der Musiker ist mit 59 Jahren verstorben.Vergrößern des BildesKristof Schreuf: Der Musiker ist mit 59 Jahren verstorben. (Quelle: IMAGO / Votos-Roland Owsnitzki)
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Trauer um den Musiker Kristof Schreuf. Der Sänger der Hamburger-Schule-Band Kolossale Jugend verstarb mit nur 59 Jahren.

Tocotronic, Die Sterne, Blumfeld. In den Neunzigern war die Musikbewegung Hamburger Schule an ihrem Höhepunkt. Jetzt ist einer ihrer Vordenker verstorben: der ehemalige Sänger der Indieband Kolossale Jugend, Kristof Schreuf. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, starb er in dieser Woche in Berlin. Schreuf wurde nur 59 Jahre alt, die Todesursache ist nicht bekannt.

Der Sänger und Autor prägte mit seinem Sound ab den späten Achtzigerjahren die Anfänge der politisch linksorientierten Hamburger Schule. Diese knüpfte an die Neue Deutsche Welle an und erweiterte sie mit Elementen von Indierock, Punk und Grunge. Die Band Kolossale Jugend bestand zwar nur drei Jahre lang, von 1988 bis 1991. Doch hatte sie einen immensen Einfluss auf die deutsche Musikgeschichte. Neben Schreuf als Sänger gehörten Gitarrist Pascal, Fuhlbrügge, Bassist Klaus Meinhardt und Drummer Christoph Leich zu der Gruppe.

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Die Rockband Tocotronic gedenkt ihres Wegbereiters Kristof Schreuf via Instagram. Zu einem Foto des Musikers schreiben die Mitglieder: "Wir trauern um Kristof Schreuf, der am Mittwoch mit 59 Jahren überraschend und viel zu früh gestorben ist."

Er sei für die Band "ein Vorbild und ein herzlich unbequemer Wegbegleiter" gewesen. Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank erinnern sich daran, dass sie noch zur Schule gingen, als "er seine ersten, epochalen Alben 'Heile, heile Boches' und 'Leopard II' veröffentlichte". Schreufs Enthusiasmus sei ansteckend gewesen. "Er war irgendwie immer da und hörte bis zuletzt nie auf Krach zu schlagen." Unter dem Post kommentieren Follower bedrückt. Der Schauspieler und Musiker Robert Stadlober schreibt: "Fuck". Dazu setzt er ein schwarzes Herz.

Verwendete Quellen
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