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Roger Waters nimmt Donald Trump aufs Korn

"Trump ist ein Schwein"  

Roger Waters nimmt Donald Trump aufs Korn

10.10.2016, 16:43 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Roger Waters nimmt Donald Trump aufs Korn. Roger Waters beim Desert Trip Festival am vergangenen Sonntag (9. Oktober). (Quelle: Reuters)

Roger Waters beim Desert Trip Festival am vergangenen Sonntag (9. Oktober). (Quelle: Reuters)

Die Prominenz in den USA macht weiter gegen Präsidentschaftskandidat Donald Trump mobil. Einen Tag nach Robert De Niros Wutrede-Video hat sich am Sonntag auch Pink Floyd-Mitbegründer Roger Waters in die Debatte eingeschaltet.

Beim neuen Rockfestival Desert Trip gab der 73-jährige Rocker die Pink Floyd-Nummer "Pigs (Three Different Ones)" zum Besten, mit der er 1977 drei verschiedene Typen machthungriger Menschen ("Schweine") ins Visier genommen hatte.

"Ignorant, lügnerisch, rassistisch, sexistisch"

Währenddessen schwebte ein überdimensionaler Ballon in Schweineform und mit der Aufschrift "Stop Trump" über den Köpfen der 75.000 Teilnehmer des Open Air-Festivals in der Wüste Südkaliforniens. "Ignorant, lügnerisch, rassistisch, sexistisch" war außerdem darauf zu lesen.

Roger Waters macht aus seiner Abneigung gegenüber Donald Trump kein Geheimnis. (Quelle: Reuters)Roger Waters macht aus seiner Abneigung gegenüber Donald Trump kein Geheimnis. (Quelle: Reuters)

Auf Leinwänden waren unterdessen Anti-Trump-Karikaturen und die Botschaft "Donald Trump ist ein Schwein" zu sehen. Waters legte mit dem Pink Floyd-Klassiker "Another Brick in the Wall" (dt. "Ein weiterer Ziegelstein in der Mauer") nach. Dazu sang eine Gruppe von Teenagern, größtenteils aus ethnischen Minderheiten, auf der Bühne. Auf ihren T-Shirts stand auf Spanisch "Derriba El Muro" (dt. "Reißt die Mauer nieder").

Der Milliardär Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder mit rassistischen Äußerungen gegen Mexikaner für Schlagzeilen gesorgt. Er schmähte sie pauschal als "Drogendealer" und "Vergewaltiger" und kündigte für den Fall seines Wahlsiegs den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko an - wofür nach seinen Plänen Mexiko zahlen soll.

De Niro würde Trump gerne "eine reinhauen"

Einen Tag vor Waters' Aktion hatte US-Schauspieler Robert De Niro (73) erklärt, er würde Donald Trump gerne "eine reinhauen". Dies sagte der Künstler in einem am Samstag veröffentlichten Video, das US-Bürger zur Teilnahme an den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen ermutigen soll.

Die Produktionsfirma Anonymous Content hatte Prominenten in den USA die Frage gestellt, was ihnen wichtig sei. Darauf hatte De Niro unter anderem geantwortet: "Ich meine, er [Trump] ist so offensichtlich dumm. Er ist ein Nichtsnutz, ein Hund, ein Schwein, ein Betrüger, ein notorischer Lügner, ein Köter, der nicht weiß, wovon er spricht. Er macht seine Hausaufgaben nicht, ihm ist alles egal."

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