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Gegen Waffengewalt: Madonna löst mit Video Kontroverse aus

Gegen Waffengewalt  

Madonna löst mit Video Kontroverse aus

28.06.2019, 13:34 Uhr | dpa

Gegen Waffengewalt: Madonna löst mit Video Kontroverse aus. Madonna bei den Advocate for Change Awards in New York.

Madonna bei den Advocate for Change Awards in New York. Foto: Evan Agostini. (Quelle: dpa)

Los Angeles (dpa) - Die US-Sängerin Madonna hat mit ihrem Musikvideo zur Single "God Control" Kritik von Opfern von Waffengewalt auf sich gezogen.

Im Clip wird dargestellt, wie ein Mann mit einer automatischen Waffe auf Besucher eines Tanzclubs schießt. Die mit poppiger Discomusik unterlegten Szenen erinnern an das Attentat im Schwulen-Nachtclub "Pulse" 2016 in Orlando im US-Bundesstaat Florida, bei dem 49 Menschen starben. Das Video solle ein Zeichen für schärfere Waffengesetze in den USA setzen, wie die 60 Jahre alte Musikerin ("Madame X") auf Twitter mitteilte.

Überlebende des "Pulse"-Attentats kritisierten diese Inszenierung in dem Promi-Portal "TMZ". Brandon Wolf sagte am Donnerstag, Madonna habe bis heute die Opfer nicht gewürdigt. Es sei nicht zu verstehen, warum Madonna jetzt - drei Jahre später - die Ereignisse künstlerisch aufgreife und doch keinen direkten Bezug darauf nehme.

Patience Carter, die 2016 ebenfalls im "Pulse" war, nannte das Video nach Erscheinen am Mittwoch "schwer anzuschauen". Ihrer Meinung nach sei das nicht der richtige Weg, um auf das Thema aufmerksam zu machen. "Für jemanden wie mich, der diese Bilder wirklich gesehen hat, der diese Bilder wirklich erlebt hat, sie noch einmal dramatisiert für Aufrufe auf YouTube zu sehen - das fühlte sich sehr unsensibel an", sagte sie.

Die Pop-Queen hat bereits in der Vergangenheit mehrmals mit politischen Botschaften Kontroversen ausgelöst. 2003 machte sie beispielsweise Furore, als sie sich bei den MTV-Music-Awards innig mit Britney Spears küsste. Madonna postete ein Bild von der Aktion nach dem Anschlag in Orlando mit der Überschrift "Stop Hate. Stop Violence." (Stoppt Hass. Stoppt Gewalt.)

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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