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Südamerika - Reggaeton-Video: Protest erreicht Popkultur

Südamerika  

Reggaeton-Video: Protest erreicht Popkultur

08.12.2019, 13:36 Uhr | dpa

Südamerika - Reggaeton-Video: Protest erreicht Popkultur. Mon Laferte protestierte am Rande der Zeremonie zur Verleihung der Grammys gegen die Gewalt in ihrem Land.

Mon Laferte protestierte am Rande der Zeremonie zur Verleihung der Grammys gegen die Gewalt in ihrem Land. Foto: Mjt/Zuma Press/dpa. (Quelle: dpa)

Pachuca (dpa) - Straßenkampf-Ästethik und stampfende Beats: Das Video zum neuen Song "Plata Ta Tá" des puerto-ricanischen Reggaeton-Sängers Guaynaa und der chilenischen Musikerin Mon Laferte ist eine Hommage an die jüngste Protestwelle in Lateinamerika.

In dem Clip tanzen die Künstler vor Straßenbarrikaden, im Hintergrund flackert das grüne Licht von Laserpointern wie zuletzt bei den heftigen Protesten gegen die Regierung in Chile. "Kommt raus, kämpft - wir werden dafür sorgen, dass die Welt uns hört", heißt es in dem Lied.

Die mexikanische Schauspielerin Yalitza Aparicio reckt kämpferisch die Faust in die Höhe und vermummt sich mit einem grünen Tuch, während Rauschschwaden hinter ihr emporsteigen. In einer anderen Szene schlagen Guaynaa und Laferte auf Töpfe ein: Die so genannten Cacerolazos sind eine in Lateinamerika weit verbreitete Form des sozialen Protestes. "Diese Generation macht Revolution", heißt es in dem Song "Plata Ta Tá". "Mit dem Handy hat sie mehr Macht als Donald Trump."

Laferte hatte vor Kurzem bei der Grammy-Verleihung barbusig gegen die Polizeigewalt in ihrem Heimatland protestiert. Auf dem roten Teppich entblößte sie ihre Brust, wo zu lesen war: "In Chile wird gefoltert, vergewaltigt und getötet." Guaynaa hingegen war an Demonstrationen beteiligt, die letztlich zum Rücktritt von Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rosselló führten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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