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Der Soundtrack der Woche (7. August 2020)

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 07.08.2020Lesedauer: 3 Min.
Deep Purple 2020 (v.l.): Ian Pace, Don Airey, Ian Gillan, Roger Glover und Steve Morse.
Deep Purple 2020 (v.l.): Ian Pace, Don Airey, Ian Gillan, Roger Glover und Steve Morse. (Quelle: Ben Wolf)
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In der Flut von neuen Alben und Neuauflagen alter Klassiker kann man schon mal den Überblick über die Musiklandschaft verlieren. t-online.de hat dafür offene Ohren und gibt Ihnen sieben Lauschtipps.

Bei Spotify, Apple Music und Co. wird man mit Neuerscheinungen schier überfordert. Playlists aktualisieren sich ständig, nicht alles darin gefällt und überhaupt ist das Album doch das viel schönere Format. Wenn Sie mal wieder richtig Lust auf neue Sounds haben, Ihnen aber die Zeit fehlt, sich durch die Neuveröffentlichungen der Woche zu hören, stimmt t-online.de Sie mit der neuen wöchentlichen Rubrik "Schon gehört" (jeden Freitag) ein. Hier gibt es die besten, wichtigsten, skurrilsten Alben für die nächsten sieben Tage.

Deep Purple – Whoosh!

(Quelle: Networking Media)

"Whoosh!" und schon gibt es neues Material von Deep Purple. Die Hard Rocker werden anscheinend nicht müde und veröffentlichen heute ihr 21. Album. Gerade in den vergangenen Jahren erleben die Briten künstlerisch wie kommerziell einen zweiten Frühling. Ian Gillan und Co. wissen, wie sie gemäßigten, anspruchsvollen Rock spielen müssen. Das hat nicht mehr viel mit musikalischen Orgien wie zu "In Rock"-Zeiten zu tun.

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Dennoch schafft es die Band, sich frischen Wind einzuhauchen. Der Opener "Throw My Bones" besticht mit recht modernen Keyboardsounds, bei "Man Alive" gibt Gillan den Geschichtenerzähler und traut sich an eine Spoken-Word-Passage und "The Power of the Moon" ist schön poppig-eingängig. Deep Purple rocken sicherlich nicht mehr so derb wie auf "In Rock" oder "Machine Head", aber der progressivere Touch der letzten Werke steht der Band gut. Da macht "Whoosh!" keine Ausnahme.

Glass Animals – Dreamland

(Quelle: Universal Music Group)

Na, womit haben wir es denn hier zu tun? "Dreamland" von Glass Animals lässt sich ungefähr so schwer einordnen, wie das selbstbetitelte Debüt von "Kasabian" damals. Musikalisch klingt "Dreamland" sogar wie ein modernes "Kasabian". Die Band mixt Electronic, Indie, Psychedelic und Rap. Klingt wirr, ist es teilweise auch. Denn manchmal fehlen die packenden Momente. Dass sie diese jedoch haben können, beweisen die Briten immer wieder. "Your Love (Deja Vu)" geht mit seinem flotten Beat und an MGMT erinnernden Psychedelic-Sounds gut rein, das experimentelle "Melon and the Coconut" hat auch seinen Reiz. Die eine oder andere Nummer aber plätschert komplett an einem vorbei. Das war auf dem viel umjubelten Vorgänger "How to Be A Human Being" etwas griffiger.

Zugezogen Maskulin – 10 Jahre Abfuck

(Quelle: Four Music)

Das Rapduo Zugezogen Maskulin feiert die erste Dekade des Niedergangs. "Es war nicht alles schlecht im Zeitalter des Menschen, das Feuer gebändigt und den Hund gezähmt, jetzt können wir untergehen", heißt es in "Es war nicht alles schlecht". Trotz all des Erfolgs, den die beiden Rapper Grim102 und Testo in den vergangenen Jahren feiern konnten, stehen sie der modernen Gesellschaft noch immer kritisch gegenüber.

"10 Jahre Abfuck" klingt ähnlich fröhlich wie sein Titel suggeriert. Deepe Beats, wenig Partymucke und meist ernste Lyrics. Weiteres Beispiel gefällig? Klaro! Man höre nur "Tanz auf dem Vulkan", welches Neo-Nazi-Anschläge thematisiert. "Plötzlich sind wieder paar Ausländer tot, plötzlich fallen Schüsse vor Synagogen und Rechtsradikale gewinnen an den Urnen." Uff. Harter Tobak, der leider nötig ist.

Oonagh – Best Of

(Quelle: AirForce1)

Für mich wird Senta-Sofia Delliponti wohl immer die Tanja Seefeld aus GZSZ sein. Dabei hat sich der Serienstar auch eine ordentliche Karriere als Sängerin aufgebaut. Unter dem Künstlernamen Oonagh sang sie vier Alben mit Folk- und Weltmusik-geladenem Pop auf Deutsch und Elbisch ein. Das kam nicht nur bei den "Herr der Ringe"-Fans gut an, sondern verkaufte sich in Deutschland wie geschnitten Brot. Pünktlich zum Wiedereinstieg bei GZSZ veröffentlicht Oonagh ihr erstes "Best Of". 20 Songs stark ist der poppige Fantasysoundtrack, der gerne mal an eine deutsch-elbische Version von Enya erinnert, die wirklich einen Soundtrackbeitrag für "Herr der Ringe" beisteuerte.

Black Crown Initiate – Violent Portraits of Doomed Escape

(Quelle: Century Media)

Ach, das fängt ja ruhig an mit Akustikgitarren und klarem Gesang. Schön. Denkste! Flink wechselt das neue Album von Black Crown Initiate die Gangart von zart zu Death Metal der eher technischen und verspielten Ausrichtung. Die Band holzt nie sinnlos drauf los (wie viiieeeele andere moderne Death-Metal-Truppen), baut viel klaren Gesang in das sonst eher wuchtige Konstrukt und gibt einem so etwas Songstruktur an die Hand. In manchen Momenten gehen mir Black Crown Initiate vielleicht zu sehr in Richtung Metalcore, aber man merkt, dass die Jungs ihre Hausaufgaben gemacht und viel Death und Cynic aber auch neueren Stoff wie Rivers of Nihil und The Black Dahlia Murder gehört haben.

Alle Alben sind am 7. August in digitaler sowie physischer Form erschienen. Haben Sie "Schon gehört", wer nächste Woche dabei sein wird? Unter anderem das neue Werk von Biffy Clyro, welches das Sommerloch aufpeppt sowie das farbenfrohe Best Of von Beatrice Egli. Wir hören uns wieder!

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