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Nirvana-Cover: Ehemaliges Babymodel zieht vor Gericht

Wegen Kinderpornografie  

Ehemaliges Babymodel zieht wegen Nirvana-Cover vor Gericht

25.08.2021, 14:38 Uhr | JaH, t-online

Nirvana-Cover: Ehemaliges Babymodel zieht vor Gericht . Nevermind: Im Original ist auch das Geschlechtsteil des Babys zu sehen.  (Quelle: Kirk Weddle)

Nevermind: Auf dem Original ist auch das Geschlechtsteil des Babys zu sehen. (Quelle: Kirk Weddle)

Das Album Nevermind von Nirvana gehört in jede gut sortierte Plattensammlung. Damals wie heute findet es Anhänger. Einer ist jedoch nicht begeistert: Spencer Elden. Er zierte mit vier Monaten das Cover der Platte, und zwar nackt.

Jeder Musikkenner kennt dieses Cover: Ein Baby schwimmt nackt einer Dollarnote hinterher. Wegen dieses Titelbildes gibt es nun einen Rechtsstreit. In die Wege geleitet wurde er von Spencer Elden. Der heute 30-Jährige war das Baby, das auf dem Nirvana-Albumcover zu sehen ist. Er behauptet nun, seine Eltern hätten der Veröffentlichung des Fotos niemals schriftlich zugestimmt.

Dave Grohl, Kurt Cobain und Krist Novoselic: Zusammen waren sie Nirvana.  (Quelle: IMAGO / Future Image)Dave Grohl, Kurt Cobain und Krist Novoselic: Zusammen waren sie Nirvana. (Quelle: IMAGO / Future Image) 

Deswegen hat Elden nun die lebenden Bandmitglieder Dave Grohl, inzwischen Frontmann der Band Foo Fighters, und Krist Novoselic verklagt. Auch der Nachlassverwalter des bereits 1994 verstorbenen Kurt Cobain wird von Elden verklagt, genauso wie Cobains Ehefrau Courtney Love, der Fotograf des Bildes Kirk Weddle und Vertreter der Plattenfirma. Insgesamt soll es sich laut einem Bericht des Fernsehsenders CBS in Los Angeles um 17 Beklagte handeln. 

150.000 Euro von allen Beklagten 

Von allen Beklagten fordert Elden jeweils 150.000 Dollar. Er wirft ihnen mit der Nacktdarstellung eines Babys nun Kinderpornografie und damit einen Verstoß gegen die US-Gesetze vor.

Einem Bericht von "Daily Mail" zufolge sagte Elden, dass "die Angeklagten es versäumt haben, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu schützen und seine weitverbreitete sexuelle Ausbeutung und den Handel mit Bildern zu verhindern".

In der Anklage, mit der sich ein Gericht in Los Angeles nun befasst, steht, dass Elden behauptet, seine Eltern hätten nie eine schriftliche Freigabe für die Fotos erteilt, und dass sie niemals für die Bilder bezahlt worden seien. 2008 wurde allerdings berichtet, dass der Fotograf Kirk Weddle Eldens Vater 200 Dollar für seine 15 Sekunden Arbeit an dem Schnappschuss bezahlte habe. 

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