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Fürst Albert II.: Schwere Vorwürfe gegen Ex-Vertrauten – Anzeige erstattet


Albert II. erstattet Strafanzeige gegen einstigen Vertrauten

Von t-online, meh

Aktualisiert am 23.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Fürst Albert II. geht nun juristisch gegen seinen ehemalien Vermögensverwalter vor.Vergrößern des BildesFürst Albert II. geht nun juristisch gegen seinen ehemaligen Vermögensverwalter vor. (Quelle: Carlos Alvarez/Getty Images)
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Zuletzt sah sich das Fürstenhaus Monaco mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Fürst Albert II. hat deshalb nun eine folgenreiche Entscheidung gefällt.

Vor zwei Jahren erschütterte die Monaco-Affäre die Welt von Fürst Albert II. Die anonyme Website "Les Dossiers du Rocher" veröffentlichte Dokumente, die mutmaßlich korrupte Geschäfte im Fürstentum aufdeckten. Ein Name, der in dem Material immer wieder auftauchte, war Claude Palmero – der langjährige Vermögensverwalter von Albert und seinen Schwestern Caroline und Stéphanie.

Um den negativen Schlagzeilen entgegenzuwirken, haben sich die Grimaldis nun für einen drastischen Schritt entschieden: Albert II., Caroline und Stéphanie haben Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Vertrauten erstattet. In einem Interview spricht der 65-jährige Fürst nun über diese Entscheidung.

Fürst Albert II. und seine Schwestern schalten die Justiz ein

In dem französischen Magazin "Monaco Matin" gibt Fürst Albert II. ein Update über die aktuellen Entwicklungen. Nach einer internen Wirtschaftsprüfung wurde der Entschluss getroffen, Strafanzeige gegen Claude Palmero zu stellen. "Die Justiz wurde eingeschaltet, man muss sie ihre Arbeit machen lassen, mehr kann ich dazu nicht sagen", erklärt das Oberhaupt der monegassischen Fürstenfamilie. Er sei zuversichtlich, dass in einiger Zeit Klarheit herrschen würde.

Bereits im Juli hatte Albert II. auf die Anschuldigungen der sogenannten "Felsen-Akten" reagiert. Er kündigte seinem einstigen Vermögensverwalter Claude Palmero. "Das Vertrauen ist nicht mehr da. Ich will im Fürstentum reinen Tisch machen", begründete er seine Entscheidung.

Strafanzeige von Fürst Albert II. hat Konsequenzen

Claude Palermo nahm seine Entlassung damals nicht tatenlos hin: Seiner Meinung nach wurde er wegen unbestätigter Vorwürfe gekündigt. Mit einer Klage gegen Fürst Albert II. wollte er einen Schadenersatz von einer Million Euro erwirken. Auch auf die aktuelle Strafanzeige reagiert der 67-Jährige. "Mit dem alleinigen Ziel der Wahrheitsfindung nutzen die Anwälte von Herrn Claude Palmero alle ihnen zur Verfügung stehenden Rechtswege. In diesem Sinne und da die Bedingungen für eine faire Justiz in Monaco herausfordernd sind, kündigen sie heute an, dass in Kürze der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte angerufen wird", verraten Palermos Anwälte auf "Bild"-Anfrage.

Der Konflikt mit Claude Palermo birgt einige Risiken für das monegassische Fürstenhaus. Der Vermögensverwalter kennt die Familie seit etlichen Jahren und könnte dementsprechend zahlreiche Geheimnisse in die Öffentlichkeit tragen. Insbesondere die Ehe von Albert II. und seiner Charlène steht immer wieder im Fokus der Medien.

Verwendete Quellen
  • monacomatin.mc: "Audit mené après le départ de Claude Palmero: 'nous avons décidé avec mes sœurs de saisir la justice pénale', indique le Prince Albert II" (französisch)
  • bild.de: "Historisches Beben in Monaco" (kostenpflichtig)
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