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Pornostar Mia Nouvelle (19) über ihre Erotikkarriere: Das sagte ihre Mutter dazu


"Daraus wollte ich kein Geheimnis machen"

Von t-online, Seb

Aktualisiert am 19.05.2023Lesedauer: 4 Min.
Mia Nouvelle: Gerade ist sie von Leipzig nach Zypern gezogen.Vergrößern des BildesMia Nouvelle: Gerade ist sie von Leipzig nach Zypern gezogen. (Quelle: Mia Nouvelle)
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Nach der Schule hatte Mia Nouvelle einen besonderen Karrierewunsch: Pornostar werden. Wie sie darauf kam, verrät die 19-Jährige im Interview.

Während andere mit 18 Jahren noch die Schulbank drücken oder die Ausbildung absolvieren, hat sich Mia Nouvelle selbstständig gemacht. Sie dreht Erotikfilme. Mit t-online hat sie über ihren Job, finanzielle Unabhängigkeit und weitere Lebensziele abseits der Branche gesprochen.

t-online: Sie sind 19 und drehen seit anderthalb Jahren Pornos. Wie kam es dazu?

Mia Nouvelle: Als Teenie war ich schon sehr experimentierfreudig und offen. Mit 13 hatte ich mein erstes Mal. Es hat mir gefallen, mich mit dem Thema Sex auseinanderzusetzen. Irgendwann kam mir die Idee, dass, sobald ich 18 Jahre alt bin, Pornos mein Beruf werden soll.

War das denn schon immer Ihr Berufswunsch?

Nein, allerdings schwirrte mir diese Idee seit meiner Teenie-Zeit oft durch den Kopf. Nachdem ich die Realschule fertig gemacht habe, habe ich diverse Praktika gemacht und in einer kleinen Bäckerei in der Backstube geholfen. Aber nichts konnte mich je mehr begeistern, als die Welt der Erotik. Als ich volljährig wurde, habe ich dann recherchiert, stieß auf eine große Plattform und entschied mich dazu das mal auszuprobieren.

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Hat Sie der erste Sex vor der Kamera viel Überwindung gekostet?

Ich habe mich schon mal privat mit einem Sexpartner gefilmt. Aber das war nicht für das Internet bestimmt.

Wie war denn die Rückmeldung des eigenen Umfeldes?

Ich habe klare Linien gezogen. Ich habe mich auf dieser Plattform umgeschaut und für mich befunden, dass es mir gefällt und ich das weiterhin machen möchte. Daraus wollte ich kein Geheimnis machen. Ich habe meiner Mutter als Erstes davon erzählt.

Wie hat sie reagiert?

Zunächst war sie überrumpelt und sprachlos. Erst am nächsten Tag haben wir darüber so wirklich gesprochen.

Wie verlief dieses Gespräch?

Meine Mutter konnte sich überhaupt nichts darunter vorstellen, also habe ich ihr alles erklärt. Ich wollte da nichts verheimlichen. Es hat eine Zeit gedauert, bis sie gemerkt hat, dass ihre Tochter mit diesem Job glücklich ist.

Während Sie Ihre ersten Schritte in dem Gewerbe gemacht haben, wohnten Sie da noch daheim?

Nee, ich hatte damals eine eigene Wohnung im Haus meiner Eltern. Ich habe unter dem gleichen Dach gewohnt, hatte meine eigenen vier Wände. Aber ja, ich habe das zunächst von dort gemacht. Drei Monate später bin ich nach Leipzig in eine komplett eigene Wohnung gezogen. Erst da habe ich mit den Pornodrehs angefangen.

Haben Sie einen festen Drehpartner?

In der Regel drehe ich einen Film in der Woche. Der wird dann meistens mit meinem festen Drehpartner gedreht, ja. Aber ich habe natürlich auch schon einiges ausprobiert – Dreier, Vierer und das ganze Zeug. Da hole ich mir andere Menschen dazu.

Ist Ihr Drehpartner auch Ihr fester Freund?

Nee, das ist einfach nur ein Freund von mir, den ich noch aus Schulzeiten kenne. Ich bin Single und damit sehr zufrieden.

Inwiefern unterscheidet sich der Sex für einen Film von Privatem?

In meinem privaten Sexleben bin ich durch und durch devot. Ich lasse mich gerne führen. Kuschelsex darf auch mal sein. Vor der Kamera habe ich die Möglichkeit, neue Sachen auszuprobieren, wie etwa eine dominante Rolle einzunehmen oder öffentlich unartig werden.

Wie viel Arbeit steckt in so einer Pornokarriere?

Das ist echt unterschiedlich. Aber man darf es auf jeden Fall nicht unterschätzen. Was mir jedoch sehr an dem Job gefällt ist, dass ich flexibel bin und keinen Chef habe. Ich bin selbstständig. Diese Freiheit ist mir wichtig. Aber es gehört natürlich mehr dazu, als nur Sex vor der Kamera zu haben.

Was denn?

An Tagen, wo ich keinen Dreh oder keine Cam-Zeiten habe, kümmere ich mich um Social-Media-Postings und bereite die vor. Ich mache Bilder, Selfies, kurze Videos und bearbeite die. Außerdem muss jeder Film geschnitten werden. Das macht mein Drehpartner, weil er da mehr Ahnung hat als ich.

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Sie drehen jetzt seit anderthalb Jahren, sind also noch eine Newcomerin. Ist das denn lukrativ? Kann man davon leben?

Ja.

Wie lange haben Sie gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen?

Ich habe mir mein Equipment erst nach und nach gekauft. Heute habe ich eine gute Kamera, Lichter und andere Utensilien. Aber ich habe nur mit einer Handykamera angefangen, hatte also keine großen Ausgaben. Dass ich damit meinen Lebensunterhalt verdiene, hat zum Glück schnell geklappt.

Wie langen können Sie sich diese Karriere noch vorstellen?

Ich denke, ich kann diesen Job ausüben, bis ich 30 bin.

Warum genau die 30?

Ich mag Kinder und möchte irgendwann gerne eigene Kinder haben. Momentan ist das aber noch gar kein Thema. Ich bin noch jung und möchte mich ausprobieren. Ich möchte die Welt sehen. Ich bin jetzt gerade nach Zypern gezogen. Das war ein langersehnter Traum.

Haben Sie schon Ideen, was Sie nach der Pornokarriere machen wollen?

Mein Ziel wäre es, mich so aufzustellen, dass ich irgendwann unabhängig bin. Wenn sich der richtige Partner findet, möchte ich eine Familie gründen. Mein Endziel wäre es, auf Costa Rica zu leben. Mal gucken, ob das passieren wird.

Verwendete Quellen
  • Eigenes Interview mit Mia Nouvelle
  • instagram.com: Profil von mia_nouvelle
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