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Heino rastet beim Thema Gendern aus: Wutrede im Live-TV


Im Live-TV: Heino schimpft sich beim Thema Gendern in Rage

Von t-online, JaH

Aktualisiert am 20.09.2023Lesedauer: 2 Min.
Heino: Der Sänger hält nichts vom Gendern.Vergrößern des BildesHeino: Der Sänger hält nichts vom Gendern. (Quelle: IMAGO/Manfred Siebinger)
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Als Sänger Heino zu Gast im Frühstücksfernsehen war, platzte ihm der Kragen. Der Grund: das Thema Gendern und die Frage, wie man mit veralteten Texten heute umgeht.

Im Dezember wird Heino 85 Jahre alt. Seit über 40 Jahren steht er als Musiker auf der Bühne. Dass er etwas richtig gemacht haben muss, dessen scheint sich der gebürtige Düsseldorfer sehr sicher. Kritisch sieht er sich und seine Werke dabei nicht. Das bekräftigte er jetzt jedenfalls in einem Interview, das er am Dienstag im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" gab.

Als Moderator Matthias Killing ihn auf das Thema Gendern ansprach, platzte es aus dem Volksmusiker heraus. "Denen haben sie ins Gehirn geschissen, so wie wir im Rheinland sagen", meinte er. "Ich werde weiter von der schwarzen Haselnuss singen, ich werde weiter 'Lustig ist das Zigeunerleben' singen. Da lasse ich mich von keinem Menschen abbringen." Und weiter: "Das ist ein Stück Kulturgut. Das habe ich in den Sechzigerjahren, in der Blütezeit des Beats, wieder populär gemacht. Und das soll auch so bleiben, wie es ist."

Kritik an Sat.1

Unter einem mittlerweile wieder gelöschtem Beitrag auf dem Instagram-Profil des "Sat.1-Frühstücksfernsehens", der den Besuch von Heino ankündigte, äußerten etliche Zuschauer und Zuschauerinnen Kritik. Eine Person findet zum Beispiel, dass es ein "richtig unangenehmer Auftritt" gewesen sei. Auch, dass der Sender solche Aussagen unkommentiert stehen lasse, mache sie "einfach nur sprachlos". Immerhin sei Heino in seinem Denken rassistisch und sexistisch.

 
 
 
 
 
 
 

"Dass ihr Heino ungestört so einen Unfug reden lasst, war echt unnötig", meint eine andere Person. "Alte weiße Männer finden Gendern scheiße und verweigern sich rassismuskritischem Sprachgebrauch. Ist ja mal was ganz Neues", ist ein weiterer Kommentar.

So rechtfertigt sich Heino

Auf Nachfrage von "Bild" reagierte Heino auf die Kritik uneinsichtig. "Wenn man diese Kommentare liest, muss man wirklich glauben, dass einige Menschen komplett verblödet sind", regte er sich auf. "Welche meiner Aussagen soll denn bitte rassistisch oder sexistisch gewesen sein? Ich bin sicher, dass die Masse der Menschen mich versteht und genau so denkt wie ich."

Er sei kein Politiker, rechtfertigt sich Heino, sondern sage "frei heraus, was ich denke". "Denn das ist in diesem Land immer noch ein demokratisches Grundrecht. Ich lasse mir von ein paar Gehirnakrobaten ganz sicher nicht vorschreiben, was ich zu singen oder zu sagen habe. Es kann von mir aus gendern, wer will, ich werde es ganz sicher nicht tun."

Verwendete Quellen
  • Sat.1: "Sat.1-Frühstücksfernsehen" vom 19. September
  • bild.de: "Heino wettert gegen Gender-Wahn: 'Denen haben sie ins Gehirn gesch...'"
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