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Judi Dench war 'M' in James Bond: So sah sie vor 66 Jahren aus.


So sah James Bonds Chefin vor 66 Jahren aus

Von dpa, t-online, mbo

Aktualisiert am 11.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Daniel Craig und Judi Dench: Hier zu sehen 2012 im Film "James Bond: Skyfall" als Bond und "M".Vergrößern des BildesDaniel Craig und Judi Dench: Hier zu sehen 2012 im Film "James Bond: Skyfall" als Bond und "M". (Quelle: IMAGO / Mary Evans)
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Mit über 60 gelang ihr der internationale Durchbruch. Seither dreht Judi Dench einen Film nach dem anderen. In England war sie schon früher berühmt.

Judi Dench wurde in ihrem Heimatland Großbritannien schon lange für ihre Bühnen- und Fernsehrollen geschätzt, in internationalen Filmen spielte sie lange höchstens Nebenrollen. Doch besetzten die James-Bond-Produzenten sie in "GoldenEye" als "M", die Chefin des Geheimagenten, um die Serie zu modernisieren – ein Glücksgriff. In sieben James-Bond-Filmen verkörperte Dench ab 1995 die Figur. In "Skyfall" von 2012 starb sie in den Armen von 007. Einen letzten Mini-Auftritt hatte sie 2015 in einer Videobotschaft im Bond-Film "Spectre".

Sieben Oscar-Nominierungen und ein Gewinn

Dann war da noch die Rolle der Königin Victoria in "Ihre Majestät Mrs. Brown" in 1997. Diese katapultierte Dench mit über 60 Jahren nach Hollywood und brachte ihr die erste Oscar-Nominierung ein. Fünf weitere folgten: Für "Chocolat – Ein kleiner Biss genügt" im Jahr 2000, "Iris" in 2001, "Lady Henderson präsentiert" in 2005, "Tagebuch eines Skandals" von 2006, und das Drama "Philomena" aus dem Jahr 2013. Den Oscar als beste Nebendarstellerin bekam sie 1999 für ihren knapp achtminütigen Auftritt als Königin Elizabeth I. in "Shakespeare in Love". 2022 war sie erneut für einen Oscar für die beste Nebenrolle nominiert: für den Film "Belfast".

Insgesamt war Dench heute in über 130 Produktionen zu sehen. Begonnen hatte ihre Karriere in ihrer Heimat schon in den Sechzigerjahren. Ende der Fünfzigerjahre stand sie bereits auf der Theaterbühne. 1957 spielte sie etwa eine Rolle in Shakespeares "Hamlet", wie sie hier sehen können:

"Schrecklich, abhängig zu sein"

Noch heute wird Dench zu den meistbeschäftigten britischen Filmstars gezählt. An die Rente denkt sie trotz ihrer inzwischen 89 Jahre und ihren schweren Augenproblemen aufgrund einer Makuladegeneration, die bereits 2012 diagnostizert wurde, nicht. Sie wolle weiterhin "so viel arbeiten, wie ich kann", sagte Dench im Juli dem britischen Blatt "Mirror". Sie verriet aber auch, dass sie am Filmset nichts mehr sehen und auch das Drehbuch nicht mehr lesen könne. "Es ist schrecklich, so abhängig von Menschen zu sein", betonte Dench.

2001 starb ihr Mann, der Schauspieler Michael Williams, an Lungenkrebs. Kurz nach seinem Begräbnis stand sie wieder vor der Kamera, für das Drama "Schiffsmeldungen". Seit 2009 ist sie mit dem Naturschützer David Mills zusammen. Sie lernten sich kennen, als er sie bat, ein Eichhörnchengehege in der Nachbarschaft zu eröffnen. Seither hat sie mehrere Dokumentarfilme zum Thema Naturschutz gedreht, zuletzt über die Vertreibung von Orang-Utans auf Borneo durch Palmölplantagen.

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