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"Les Misérables": Anne Hathaway hungerte 13 Tage und schlief nicht

Anne Hathaway: Für ihre Filmrolle aß sie 13 Tage nichts

13.02.2013, 16:33 Uhr | nho, dpa, AFP

"Les Misérables": Anne Hathaway hungerte 13 Tage und schlief nicht. Bei den diesjährigen Baftas gewann Anne Hathaway den Award für ihre schauspielerische Leistung in "Les Miserables". (Quelle: Reuters)

Bei den diesjährigen Baftas gewann Anne Hathaway den Award für ihre schauspielerische Leistung in "Les Miserables". (Quelle: Reuters)

Für ihre Filmrollen bekommen Stars zwar Millionen aufs Konto überwiesen, doch für manche müssen sie sich auch richtig quälen. So auch Anne Hathaway für ihre Rolle als Fantine in der Verfilmung "Les Misérables". Während der Dreharbeiten aß sie 13 Tage lang nichts und konnte vor Hunger nicht schlafen.

Sie verlor fast den Verstand

Für die Rolle der Fantine aus dem Roman von Victor Hugo habe sie zwölf Kilogramm abgenommen und an den Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit gestanden. Dass sie sogar einmal 13 Tage lang nichts gegessen hatte, berichtete Hathaway der Zeitschrift "Freundin". "Um überzeugend zu sein, musste ich mich auch physisch verändern. (...) Ich hatte dermaßen Hunger, dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte", fügte die 30-Jährige hinzu. 

Beim Dreh hatte Hathaway manchmal das Gefühl, "den Verstand zu verlieren". Sie habe oft nicht gewusst, wo und wer sie eigentlich sei, sagte die Schauspielerin im Interview weiter. "Ich spiele eine Sexsklavin! Das hat mich emotional doch sehr aufgewühlt."

Sie weinte nur echte Tränen

Wie sehr sie die Rolle aufgewühlt hat, erzählte sie auch der Nachrichtenagentur dpa. Das Schicksal der entlassenen Fabrikarbeiterin Fantine, die sich für den Lebensunterhalt ihres Kindes prostituieren muss, habe ihr buchstäblich das Herz zerrissen, sagte die 30-Jährige bei der Berlinale. In dem Filmmusical weinte sie deshalb nur echte Tränen. "Ich habe geweint, weil ich sie war, weil sie geweint hat", so die schöne Schauspielerin. "Aber in den Drehpausen war ich wütend, weil das keine Geschichte ist, die vorbei ist. Das ist eine Geschichte, die es überall auf der Welt immer noch sehr, sehr oft gibt." Auch die brutale Szene, in der ein Zuhälter ihr die langen dunklen Haare mit einem Messer abratscht, ist echt.

Ihr Mann machte sie zu glücklich

Es sei geplant gewesen, dass ihr Mann Adam Shulman während der Hungerphase am Set bei ihr bleibe, berichtete sie. "Irgendwann musste ich ihn bitten, abzureisen, weil er mich so glücklich gemacht hat, dass ich mich nicht wirklich in die Rolle hineindenken konnte." 

Hathaway ist für ihre Rolle in der Musical-Verfilmung für den Oscar nominiert. In die deutschen Kinos kommt "Les Misérables", in dem auch Hugh Jackman und Russell Crowe mitspielen, am 21. Februar.

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