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Herbert Grönemeyer sponsort Wärmebusse für Flüchtlinge


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Grönemeyer zahlt für Wärmebusse in Berlin

Von t-online
15.12.2015Lesedauer: 2 Min.
Herbert Grönemeyer hilft Flüchtlingen in Berlin.
Herbert Grönemeyer hilft Flüchtlingen in Berlin. (Quelle: dpa)
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Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin (Lageso) ist die zentrale Aufnahmestelle der Bundeshauptstadt für Flüchtlinge. Seit rund fünf Wochen stehen dort Wärmebusse, in denen sich Asylsuchende an kalten Tagen aufwärmen können. Wie nun bekannt wurde, wurden zwei von ihnen von Herbert Grönemeyer gesponsert.

Schon seit längerem kursierte die Frage, wer für die Anwesenheit der Wärmebusse verantwortlich zeichnet. Klar war nur, dass sie nicht von der Stadt Berlin dort platziert worden waren.

Wie die Zeitung "Berliner Morgenpost" nun bei Gesprächen mit Flüchtlingshelfern vor Ort erfuhr, handelt es sich bei einem der Gönner um Grönemeyer. Wie sein Management bestätigte, finanziert der Musiker zwei der drei Busse. Der dritte wird von der Initiative "Hauptstadthelfer" zur Verfügung gestellt.

"Menschen in der Flüchtlingskrise helfen"

"Auf die Zustände am Lageso sind wir durch die Medien aufmerksam geworden. Wir haben viel diskutiert, was wir wo und wie machen können, um den Menschen in der Flüchtlingskrise zu helfen", erklärte Grönemeyers Managerin Claudia Kaloff gegenüber der "Morgenpost".

Da Kinder, Frauen und Männer ohne Dach über dem Kopf in der Kälte für ihre Belange anstehen müssten, habe man entschieden, am Lageso einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen. Da er möglichst mobil sein und damit auch schnell an anderen Orten einsetzbar sein sollte, sei man schließlich auf die Idee mit den Bussen gekommen, so Kaloff weiter.

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Chaotische Zustände vor dem Lageso

Die Wärmebusse werden von den Wartenden vor dem Lageso genutzt, zum sich für einige Zeit auszuruhen und aufzuwärmen. Auch in der kalten Jahreszeit müssen sie häufig mehrere Stunden im Freien verbringen.

Seit geraumer Zeit steht das Lageso wegen chaotischer Zustände bei der Flüchtlingsaufnahme in der Kritik. Bilder langer Schlangen frierender Asylbewerber, prügelnder Wachleute und verzweifelter Menschen machten bereits des Öfteren die Runde. Dutzende Flüchtlinge verbringen die Nächte inzwischen auf der Straße unter Decken. Ende November widmete sich sogar die "New York Times" dem Lageso und porträtierte es als abschreckendes Beispiel für die seit Monaten mangelhafte Versorgung zahlreicher Flüchtlinge.

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