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Oktoberfest 2016: Schausteller-Protest auf der Wiesn


Schausteller-Protest auf dem Oktoberfest 2016
Gehen auf der Wiesn die Lichter aus?

Von dpa
22.09.2016Lesedauer: 1 Min.
Die bisherige Bilanz des Oktoberfest 2016 sieht für die Schausteller finster aus.Vergrößern des BildesDie bisherige Bilanz des Oktoberfest 2016 sieht für die Schausteller finster aus. (Quelle: dpa-bilder)
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Schlechtes Wetter, umständliche Sicherheitskontrollen, Terrorangst - das Oktoberfest 2016 ist nicht gut gestartet. Schon jetzt lässt sich ahnen, dass die Wiesn-Bilanz nicht gut ausfallen wird. Die Schausteller wollen das nicht so hinnehmen.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) beklagt geringe Besucherzahlen auf dem Oktoberfest. "Vor allem die Schausteller hat es bisher schwer getroffen. Ich hoffe jetzt auf gutes Wetter", sagte der 58-Jährige.

"Ohne Schausteller keine Wiesn"

"Die Schausteller sind sehr wichtig für das Oktoberfest, denn ohne die Schausteller gibt es keine Wiesn." Er selbst gehe jeden Tag zwei Mal auf das Oktoberfest.

Für Reiter liegen die Probleme allein beim Wetter. Die Schausteller sehen das nur teilweise so. Sie geben auch den Sicherheitskontrollen am Einlass, die nicht so reibungslos wie angekündigt laufen, die Schuld für die verhagelte Zwischenbilanz.

Finstere Prognose der Schausteller

Weil es für die Schausteller so zappenduster aussieht, wollen sie protestieren. Angeblich, so berichten Münchner Medien wie "Abendzeitung" und "Süddeutsche Zeitung", wollen einige Unternehmer auf der Wiesn am Donnerstag um 21 Uhr die Lichter abschalten.

Geht das Licht auf der Wiesn aus?

Laut "Focus online" dementiert der Sprecher der Schausteller, Edmund Radlinger zwar, dass es eine solche Aktion geben soll, wollte aber auch nicht ausschließen, dass einzelne Schausteller etwas unternehmen.

Reiter alleine kann es nicht rausreißen. Das Wetter am Auftaktwochenende hat schon mal die erste Zwischenbilanz verhagelt. Sicherheitsbedenken und umständliche Kontrollen halten viele Besucher fern, auch Promis. Mietwagen-Unternehmerin Regine Sixt hat sogar die traditionelle Damenwiesn abgesagt - das erste Mal seit 25 Jahren. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte sie: "Ich kann Verantwortung für mich selbst übernehmen, aber nicht für 1400 Frauen. Ich bereue es nicht."

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