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Herbert Grönemeyer über seine heimliche Hochzeit: "Bin ein Wildromantiker"

Offen wie nie zuvor  

Herbert Grönemeyer spricht über heimliche Hochzeit

19.11.2018, 11:40 Uhr | lc, t-online.de

Herbert Grönemeyer über seine heimliche Hochzeit: "Bin ein Wildromantiker". Herbert Grönemeyer: Der Musiker hat jetzt sehr offen über seine zweite Ehe gesprochen.  (Quelle: imago images)

Herbert Grönemeyer: Der Musiker hat jetzt sehr offen über seine zweite Ehe gesprochen. (Quelle: imago images)

Über sein Privatleben redet Herbert Grönemeyer nur sehr ungerne. Jetzt hat der Musiker eine Ausnahme gemacht und über seine zweite Ehe, die heimliche Hochzeit und seine verstorbene Frau Anna gesprochen.

Der 62-Jährige heiratete im Mai 2016 seine zweite Frau. Über die heimliche Hochzeit verriet der Sänger jetzt in der Sendung "Frühstück mit mir" des österreichischen Radiosenders "Ö3": "Es gibt den Satz von Willy Bogner, der sagt: 'Schlitten fahren und heiraten muss schnell gehen.' Ich bin ein alter Protestant, mein Vater und meine Mutter hatten auch eine sehr stabile Ehe über 56 Jahre. Sich zu jemand zu bekennen, kann auch sehr viele Kräfte freimachen."

"Ich bin ein Wildromantiker"

Es habe mit Haltung zu tun, denn man bekenne sich zueinander. Auch, dass man die Zeit, die einem bleibt, gemeinsam gehen wolle. "Ich bin ein Wildromantiker. Und wir hatten eine schönes Fest, es war dufte", betont Grönemeyer weiter. Zudem äußert sich der Entertainer auch erstmals zu dem Alter seiner Liebsten. Die Berliner Geschäftsfrau sei an die 40 und damit über 20 Jahre jünger als er. Doch auf das Alter komme es ihm nicht an. "Da treffen sich zwei Menschen und gefallen sich. Das ist, was ich als 'Lebensstrahlen' bezeichne." Diesen Titel trägt auch ein Song auf seiner neusten Platte, den er seiner zweiten Frau gewidmet hat.


Gesprochen hat der Pop-Star aber auch über seine erste Ehe mit Anna Henkel. Die Schauspielerin starb vor 20 Jahren an Krebs. Für Herbert Grönemeyer war das ein schwerer Verlust, der ihn dennoch nicht von einer erneuten Heirat abhielt. Der Göttinger erklärt: "Wenn ich zuerst gegangen wäre, hätte ich gewollt, dass meine Frau wieder glücklich wird. So sehe ich das: Der, der geht, wünscht sich mit Sicherheit nicht, dass der andere zurückbleibt und daran zerbricht."

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