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Erinnerung an Entertainer - Susanne Juhnke: Vermisse meinen Mann noch immer

Erinnerung  

Susanne Juhnke: Vermisse meinen Mann noch immer

04.06.2019, 15:31 Uhr | dpa

Erinnerung an Entertainer - Susanne Juhnke: Vermisse meinen Mann noch immer. Susanne Juhnke denkt noch oft an ihren Mann.

Susanne Juhnke denkt noch oft an ihren Mann. Foto: Stephanie Pilick. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Susanne Juhnke (74), die Witwe des Entertainers Harald Juhnke, vermisst ihren Mann noch immer. "In den Erinnerungen lebt er für mich weiter", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Auch wenn mein Mann schon vor 14 Jahren von uns gegangen ist, denke ich oft an ihn."

Harald Juhnke wurde in den 70er Jahren mit Fernsehsendungen wie "Musik ist Trumpf" und "Ein verrücktes Paar" berühmt. Er spielte in vielen Serien, Filmen und Theaterstücken mit. Juhnke starb an Demenz erkrankt im April 2005. Am 10. Juni wäre er 90 Jahre alt geworden.

"Wie immer werde ich Harald an seinem Geburtstag einen roten Rosenstrauß auf sein Grab legen. Mit roten Rosen fing ja auch unsere Liebe an", erzählt seine Ehefrau. Sie werde mit ihrem Sohn Kerzen in den Laternen und Grablichter anzünden. "Das Grab ist ein Gedenkort für mich, an dem ich Zwiesprache mit meinem Mann halte."

Ihre Gedanken, wenn zu Juhnkes 90. Geburtstag viele Sendungen, Filme und Shows mit ihm im Fernsehen gezeigt werden? "Wenn ich ihn sehe und seine Stimme höre, ist mein Mann mir wieder besonders nahe."

Susanne Juhnke engagiert sich für die Stiftung "daHeim im Leben", die Menschen, die im Heim leben, ermöglichen will, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu sagt sie: "Harald hat seine letzten dreieinhalb Lebensjahre in einem Pflegeheim verbracht. Dort wurde er professionell betreut und gut umsorgt. Ich habe mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld gelernt, Verständnis für die Krankheit zu entwickeln, um normal und liebevoll damit umzugehen. Würde gebührt allen Menschen gleichermaßen, den Erkrankten, den pflegenden Angehörigen sowie den professionellen Pflegekräften."

Leider gebe es in Pflegeeinrichtungen immer noch zu wenig Personal. Zudem sollte der Pflegeberuf mehr Anerkennung und Entlohnung bekommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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