Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Madonna fühlt sich durch "New York Times"-Porträt "vergewaltigt"

Reaktion auf Zeitungsportrait  

Madonna: "Ich fühle mich vergewaltigt"

07.06.2019, 07:59 Uhr | AFP

Madonna fühlt sich durch "New York Times"-Porträt "vergewaltigt". Madonna: Die Popdiva ärgert sich über ein Zeitungsportrait der "New York Times". (Quelle: Reuters/Lucas Jackson/Archivbild)

Madonna: Die Popdiva ärgert sich über ein Zeitungsportrait der "New York Times". (Quelle: Lucas Jackson/Archivbild/Reuters)

Madonna teilt gegen die "New York Times" aus: Eine Journalistin der Zeitung habe die Pop-Diva monatelang für ein Portrait begleitet. Mit dem Ergebnis war Madonna dann überhaupt nicht einverstanden.

Madonna hat ein Porträt der "New York Times", das sich unter anderem mit ihrem Alter befasst, scharf kritisiert. Sie fühle sich durch den Artikel "vergewaltigt", schrieb Madonna am Donnerstag auf Instagram. Das Porträt mit dem Titel "Madonna im Alter von 60" sei durchzogen von "endlosen Kommentaren über mein Alter, das nie erwähnt worden wäre, wenn ich ein Mann wäre".

Das Porträt zeige, dass die "ehrwürdige 'NYT'" einer der "Gründerväter des Patriarchats" sei, schrieb die Sängerin weiter. "Und ich sage: Tod dem Patriarchat, das tief in der Struktur unserer Gesellschaft verankert ist."

Sie habe "Tage und Stunden und Monate" mit der Autorin des Artikels, der Journalistin Vanessa Grigoriadis, verbracht und ihr Zugang zu einer Welt verschafft, die vielen Menschen verschlossen bleibe, schreibt Madonna. "Ich bereue, auch nur fünf Minuten mit ihr verbracht zu haben. Ich fühle mich vergewaltigt. Und ja, ich darf diese Analogie verwenden, weil ich mit 19 vergewaltigt wurde."


In dem "NYT"-Porträt beschreibt Grigoriadis, wie Madonna auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den 80er-Jahren als "höchst autobiografischer, überselbstbestimmter, hypersexualisierter weiblicher Popstar" zu einem dominanten Vorbild der Weiblichkeit in den USA geworden sei. Inzwischen sei sie aber eine Sechzigjährige, die ihren Platz zwischen Künstlern suche, die "zwei Generationen jünger" seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal