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Rock meets Classic - "Rock am Ring": Marek Lieberberg ist Fan klassischer Musik

Rock meets Classic  

"Rock am Ring": Marek Lieberberg ist Fan klassischer Musik

09.06.2019, 08:51 Uhr | dpa

Rock meets Classic - "Rock am Ring": Marek Lieberberg ist Fan klassischer Musik. Veranstalter Marek Lieberberg in der Festival-Lounge von "Rock am Ring".

Veranstalter Marek Lieberberg in der Festival-Lounge von "Rock am Ring". Foto: Thomas Frey. (Quelle: dpa)

Nürburg (dpa) - Marek Lieberberg (73), Erfinder des Festivals "Rock am Ring", hat sich als Fan klassischer Musik geoutet.

"Je mehr Rockmusik ich veranstaltet habe, desto mehr habe ich mich für die Klassik interessiert", sagte er am Nürburgring der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin eigentlich ein ganz großer Klassikfan. Ich mache es mir zur Pflicht, jedes Jahr eine Vielzahl von Opern zu sehen."

Lieberberg, der zu Deutschlands bekanntesten Konzertveranstaltern gehört und seit 50 Jahren Festivals organisiert, ergänzte: "Ich bin aber auch ein großer Anhänger von gutem Schauspiel. Ich versuche da eine gute Balance zu halten zwischen Literatur und Theater und Oper." In der Rockmusik gebe es sehr innige Beziehungen zu den Fans. In der Klassik erlebe er jedoch "die größte Zuneigung des Hörenden zum Geschehen".

Bei "Rock am Ring" in der Eifel und dem Zwillingsfestival "Rock im Park" in Nürnberg zeichnet sich ein Generationswechsel ab: Sein 43-jähriger Sohn Andre Lieberberg wähle als künstlerischer Leiter schon seit Jahren die Bands aus, während er selbst als Intendant vertraglich noch bis 2022 mitmische, sagte Marek Lieberberg. "Dann schreie ich nur noch von der Seitenlinie rein", scherzte er.

Sein erstes Festival habe er 1969 in Frankfurt/Main veranstaltet - mit Deep Purple und dem Ballett der Frankfurter Oper. Seinerzeit habe Rockmusik noch mehr als heute für einen gesellschaftlichen Aufbruch, eine Befreiung der Jugend gestanden. Die Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) hat ihren Sitz in Frankfurt/Main.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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