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ZDF-Moderatorin Wibke Bruhns im Alter von 80 Jahren gestorben

Im Alter von 80 Jahren  

ZDF-Moderatorin Wibke Bruhns gestorben

21.06.2019, 22:50 Uhr | rix, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)
ZDF-Moderatorin: Wibke Bruhns ist gestorben

Im Alter von 80 Jahren ist am Donnerstagabend die frühere ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns verstorben. Sie war die erste Nachrichtensprecherin im deutschen Fernsehen. (Quelle: SAT.1)

Wibke Bruhns: Die erste Nachrichtensprecherin im deutschen Fernsehen ist im Alter von 80 Jahren gestorben. (Quelle: SAT.1)


Sie war die erste Nachrichtensprecherin im westdeutschen Fernsehen. Jetzt ist Wibke Bruhns im Alter von 80 Jahren gestorben. Das teilte das ZDF am Freitag mit. 

Trauer um Wibke Bruhns: Die Journalistin und Autorin ist am Donnerstagabend gestorben. Das bestätigte die Familie der Nachrichtenmoderatorin dem ZDF. Sie wurde 80 Jahre alt. 

"Frauen haben sich das Maul zerrissen meinetwegen"

Wibke Bruhns präsentierte 1971 als erste Nachrichtenmoderatorin in der Bundesrepublik die "heute"-Nachrichten des ZDF. "Ich war weder aufgeregt noch hatte ich das Gefühl, es sei irgendetwas Besonderes", sagte sie 45-Jahre später im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk". 

Als erste Nachrichtensprecherin wurde Wibke Bruhns 1971 berühmt. (Quelle: imago images)Als erste Nachrichtensprecherin wurde Wibke Bruhns 1971 berühmt. (Quelle: imago images)

Doch für ihren Job stand die damals 33-Jährige in der Kritik. Zuschauer forderten von Wibke Bruhns, sie solle sich um ihren Mann kümmern und den Haushalt schmeißen und nicht die Nachrichten moderieren. "Frauen haben sich das Maul zerrissen meinetwegen. Sie fanden, ich sollte gefälligst bei meinen Kindern bleiben, da gehörte ich hin, und ob ich denn überhaupt die leiseste Ahnung hätte, was ich da erzähle", erinnerte sie sich. Nur zwei Jahre arbeitete sie beim ZDF. Nach 380 "heute"-Folgen verließ sie den Sender wieder. 
 

 
Später arbeitete Wibke Bruhns als Journalistin und Autorin für Fernsehsender und für den "Stern". Zudem veröffentlichte sie 2004 den Bestseller "Meines Vaters Land". In dem Buch geht es um die Geschichte ihres Vaters Hans-Georg Klamroth, der als Mitwisser des Hitler-Attentats am 20. Juli im Jahre 1944 hingerichtet wurde.

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