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Wilhelm Wieben (†84): Langjähriger "Tagesschau"-Sprecher ist gestorben

Im Alter von 84 Jahren  

Langjähriger "Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben gestorben

13.06.2019, 13:52 Uhr | iger, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)

Seine ARD-Karriere in Bildern: Ex-Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot. (Quelle: SAT.1)

Ex-Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot

25 Jahre war Wilhelm Wieben eines der Gesichter der Tagesschau. Im Alter von 84 Jahren ist Wieben nun gestorben.

Seine ARD-Karriere in Bildern: Ex-Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot. (Quelle: SAT.1)


25 Jahre lang war Wilhelm Wieben das Gesicht der "Tagesschau". Jetzt ist der bekannte TV-Moderator im Alter von 84 Jahren gestorben, das berichtet die "Tagesschau" online.

Wilhelm Wieben gilt bis heute als das Gesicht der "Tagesschau". 1974 war seine erste und 1998 seine letzte Sendung als Sprecher der 20-Uhr-Ausgabe. Aktiv war er für den Sender bereits seit 1966 tätig. Nach ARD-Informationen ist er nun im Alter von 84 Jahren gestorben. Zu den Todesumständen ist bisher noch nichts bekannt. 

Der Nachrichtensprecher wurde 1935 in Hennstedt (Schleswig-Holstein) geboren. Zunächst schloss er eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin ab und hatte für kurze Zeit kleinere Auftritte am Theater. Später wechselte Wilhelm Wieben zum Radio Bremen und war als Rundfunksprecher beim Sender Freies Berlin tätig. Dort kündigte er den "Beat Club" an. 

"Danke, das war's"

1966 wechselte er dann zur "Tagesschau", war dort zunächst jedoch nur als Off-Sprecher tätig, bevor er 1974 das neue TV-Gesicht wurde und bis heute das Nachrichtenprogramm maßgeblich geprägt hat. Durch seinen Kleidungsstil wurde er auch 1983 vom Deutschen Modeinstitut als "Krawattenmann des Jahres" gewählt. 15 Jahre später verabschiedete sich der beliebte Moderator kurz und knapp mit den Worten "Danke, das war's". Im Fernsehen sagte er nur: "Wir melden uns wieder um 22.30 Uhr mit den 'Tagesthemen'". 

Für Schlagzeilen um ihn sorgte Schauspielerin Inge Meysel (1910–2004), als sie 1995 in einem "Stern"-Interview öffentlich seine Homosexualität ansprach: "Eigentlich habe ich nur schwule Freunde. Ich verreise zum Beispiel gerne mit Wilhelm Wieben", sagte Meysel. Die Reaktionen danach seien einhellig positiv gewesen, erzählte Wieben später und erklärte: "Inzwischen habe ich eigentlich kein Verständnis dafür, wenn jemand aus seiner Homosexualität ein Geheimnis macht."


 
Wie die "Tagesschau" berichtet, sagte das TV-Gesicht später: "Ich nehme die Erinnerung an eine sehr schöne Zeit mit. Kein Bedauern, dass es nicht mehr ist, wie es nun so viele Jahre gewesen ist." Nach seinem TV-Aus konnten ihn die Zuschauer noch ab und zu im Fernsehen sehen. Vielmehr hatte er jedoch verschiedene Bühnenauftritte mit seinen Ex-Kollegen Jo Brauner und Dagmar Berghoff.

Verwendete Quellen:

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