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Ernährung: TV-Köchin Sarah Wiener hält nichts von Fleischersatz

Ernährung  

TV-Köchin Sarah Wiener hält nichts von Fleischersatz

05.07.2019, 08:14 Uhr | dpa

Ernährung: TV-Köchin Sarah Wiener hält nichts von Fleischersatz. Sarah Wiener: "Und alles, was ich nicht nachkochen kann, lehne ich ab.

Sarah Wiener: "Und alles, was ich nicht nachkochen kann, lehne ich ab." Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Straßburg (dpa) - Fernsehköchin und Neu-EU-Politikerin Sarah Wiener (56) kann mit Fleischersatzprodukten nicht viel anfangen. Diese Nahrungsmittel seien in Fabriken und Labors so stark manipuliert, dass es unmöglich sei, sie selbst zu Hause nachzukochen, sagte Wiener der Deutschen Presse-Agentur im Europaparlament in Straßburg.

"Und alles, was ich nicht nachkochen kann, lehne ich ab. Wir entfernen uns damit immer mehr von unserer gesunden Körperintelligenz, die etwas mit Selbstermächtnis zu tun hat." Die Fleischalternativen auf pflanzlicher Basis wie von der US-Firma Beyond Meat seien nur eine angebliche Lösung eines sehr komplexen Problems.

Die Produkte mit dem Marketing-Dreh der "Rettung der Welt" zu verkaufen, sei gefährlich, warnte Wiener, die im Mai für die österreichischen Grünen ins EU-Parlament gewählt wurde. "Wir sind Teil der Natur und sollten natürlich essen." Als Politikerin betrachte sie es als ihre Aufgabe, die Transparenz über Nahrungsmittel und den Tierschutz zu fördern.

Auf ihrer Agenda für die kommenden fünf Jahre im EU-Parlament stünden deshalb unter anderem die Themen Ernährungswende, nachhaltige Ernährungssysteme sowie Landwirtschaftsstrukturen, so Wiener. In dem im Mai gewählten EU-Parlament sitzt sie im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und im Verbraucherschutz-Ausschuss. Das Parlament hatte in dieser Woche seine konstituierende Sitzung in Straßburg.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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