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So wirkte sich Robert Atzorns TV-Aus auf seine Ehe aus

"Für Angelika war es nicht einfach"  

Robert Atzorns TV-Aus machte seiner Frau zu schaffen

04.09.2020, 19:34 Uhr | JaH, t-online

So wirkte sich Robert Atzorns TV-Aus auf seine Ehe aus . Schauspieler Robert Atzorn mit seiner Frau Angelika Hartung: Die beiden sind seit 1976 verheiratet.  (Quelle: dpa/Ulrich Perrey)

Schauspieler Robert Atzorn mit seiner Frau Angelika Hartung: Die beiden sind seit 1976 verheiratet. (Quelle: Ulrich Perrey/dpa)

Vor drei Jahren hat sich Robert Atzorn von seinem Beruf als TV-Schauspieler verabschiedet. Während ihm selbst die Kamera nicht fehlt, hatte seine Frau einige Probleme mit der neuen Situation.

Robert Atzorn wurde mit "Unser Lehrer Doktor Specht" zum Publikumsliebling, ermittelte als Kommissar im "Tatort" und in "Nord Nord Mord", bevor er sich 2017 von der Schauspielerei verabschiedete. Eine Rückkehr vor die Kamera kann er sich nicht vorstellen, wie Atzorn im Interview mit spot on news erzählt: "Auf keinen Fall! Das mache ich nicht mehr." 

Stattdessen hat der 75-Jährige seine Autobiografie "Duschen und Zähneputzen – Was im Leben wirklich zählt" veröffentlicht. "Lesungen und Auftritte zum Buch reichen mir völlig", so der TV-Star. 

"Sie hatte ja immer ihren Freiraum" 

Für Atzorns Frau Angelika Hartung war der radikale Schritt ihres Mannes weniger einfach als für ihn. Die beiden sind seit knapp 45 Jahren verheiratet, gaben sich 1976 das Jawort. "Für Angelika war das nicht ganz so einfach", sagt Atzorn. "Sie hatte ja immer, wenn ich weg war, ihren Freiraum. Jetzt bin ich immer da. Das ist schon eine Veränderung."

Es sei zwar nicht zur Auseinandersetzung gekommen, dennoch war es eine große Umstellung. "Sie vermisst ihre Ausflüge sehr, um mich an Drehorten zu besuchen. Sie kam zum Beispiel nach Sylt oder Berlin und dann hatten wir ein schönes Wochenende zusammen", so der Mime. 

"Unser letzter Lebensabschnitt ist gekommen" 

Dem Paar sei mittlerweile klargeworden, "dass unser letzter Lebensabschnitt gekommen ist und das macht die Zeit sehr kostbar für uns". Es lasse sich nicht mehr verleugnen, "dass der Lebensbogen sich neigt". Die beiden würden deswegen das Leben im Hier und Jetzt genießen. 

Zum Beispiel haben sie viel Gefallen daran, Großeltern zu sein: "Angelika und ich sind sehr liebevoll mit den Enkelkindern. Wir lieben sie über alles und sehen sie oft. Wenn sie dann aber zweimal hintereinander bei uns geschlafen haben – sie stehen morgens um halb sechs auf – dann müssen wir uns auch wieder erholen."

In einem weiteren Interview mit der dpa erklärte Atzorn außerdem, dass es in einer Partnerschaft sehr wichtig sei, bei Problemen die Geduld zu behalten und an sich selbst zu arbeiten. Deswegen habe er auch wenig Verständnis für Paare, die schnell aufgeben. "Ich bin immer seltsam berührt, wenn sich Leute nach ein paar Jahren wieder trennen und so die Chance ihrer Entwicklung und der gegenseitigen Unterstützung dabei wegschmeißen", sagte er. "Wenn du deine Probleme nicht gelöst hast, machst du beim nächsten Partner mit goldenem Griff genau da weiter."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen spot on news, dpa

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