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Angelo Kelly: Musiker wegen Auftritt seines Sohnes vor Gericht

Bußgeld droht  

Angelo Kelly wegen Auftritt seines Sohnes vor Gericht

04.02.2021, 17:20 Uhr | mbo, t-online

Angelo Kelly: Musiker wegen Auftritt seines Sohnes vor Gericht. Angelo Kelly: Der Musiker soll ein Bußgeld wegen Kinderarbeit zahlen. (Quelle: IMAGO / Jan Huebner)

Angelo Kelly: Der Musiker soll ein Bußgeld wegen Kinderarbeit zahlen. (Quelle: IMAGO / Jan Huebner)

Nach der gemeinsamen Karriere mit seinen Geschwistern als Kelly Family steht Angelo Kelly inzwischen mit seiner eigenen Familie auf der Bühne und im Tonstudio. Genau deshalb hat der Musiker nun Ärger am Hals.

Im vergangenen Jahr gab Angelo Kelly seinen Ausstieg aus der wieder sehr erfolgreichen Kelly Family bekannt. Stattdessen konzentriert er sich nun noch mehr darauf, mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern Musik zu machen – mit einer eigenen Band, die den Namen Angelo Kelly & Family trägt. Auftritte mit der Gruppe werden Kelly nun zum Verhängnis.

Denn wegen eines Konzerts mit seiner Familie im Jahr 2019 wird nun vor Gericht verhandelt. Angelo Kelly wird Kinderarbeit vorgeworfen, da sein damals vierjähriger Sohn William – das Nesthäkchen von Angelos Kelly-Clan – nach 20 Uhr noch mit der Band auf der Bühne bei einem Konzert auf Schloss Eyrichshof im bayerischen Ebern stand, Gitarre spielte und sang. Deshalb reichte das Gewerbeaufsichtsamt eine Anzeige gegen den Familienvater ein und fordert 5.000 Euro Bußgeld. Es handele sich um eine Beschäftigung "unter Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz", wie eine Gerichtssprecherin der "Bild" erklärte. Dabei spiele auch die Uhrzeit eine Rolle, es gibt diesbezüglich Regeln, was öffentliche Auftritte von Minderjährigen angeht.

Angelo Kelly selbst sagte zu dem Boulevardblatt: "Ich würde nie etwas tun, was das Wohl meines Kindes gefährden würde. Wir haben in den vergangenen Jahren stets gut mit den Jugendbehörden bezüglich der Auftritte unserer Kinder zusammengearbeitet." Eine Gefährdung für Williams Gesundheit bestehe laut eines psychologischen Gutachtens nicht. 

"Das hat dem Spaß gemacht"

"Der kleine Junge wurde aber nicht auf die Bühne gezerrt oder Ähnliches. Der war schon freiwillig da, das hat dem auch Spaß gemacht, das hat man gesehen", sagte auch ein Fotograf, der bei dem Konzert in Bayern vor Ort war, zu "Bild".

Kellys Anwalt bestätigte der Zeitung, dass William selbst entscheide, ob er mit seiner Familie auf die Bühne wolle und was er dort tun wolle. Vor Gericht zog er einen Vergleich: "Wenn ein Bauer seinen vierjährigen Sohn auf seinem Traktor aufs Feld mitnimmt und der Sohn stochert mit einer Kinderschaufel auf dem Feld herum, würde wohl niemand auf die Idee kommen, dass das Kind ein Angestellter des Vaters ist." Das Urteil soll wahrscheinlich in der kommenden Woche gefällt werden. 

Verwendete Quellen:

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