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Verena Altenberger: Anfeindungen wegen Kurzhaarfrisur

"Weiblichkeit wird mir abgesprochen"  

Verena Altenberger: Anfeindungen wegen Kurzhaarfrisur

13.07.2021, 16:09 Uhr | JaH, t-online

Verena Altenberger: Anfeindungen wegen Kurzhaarfrisur   . Verena Altenberger: Die Schauspielerin ließ sich für einen Film eine Glatze rasieren.  (Quelle: Instagram / Verena Altenberger )

Verena Altenberger: Die Schauspielerin ließ sich für einen Film eine Glatze rasieren. (Quelle: Instagram / Verena Altenberger )

Statt ihrer langen braunen Haare trägt Verena Altenberger seit einiger Zeit eine radikale Kurzhaarfrisur. Die brachte der Schauspielerin nicht nur positive Begegnungen ein. Im Gegenteil. Sie wurde sogar nicht mehr als Frau anerkannt. 

Männer mit langer Mähne, Frauen mit kurzer Frisur, Jungs in Kleidern oder Mädchen im Fußballtrikot. Das alles ist heute, im Jahr 2021 normal. Sollte man eigentlich meinen. Doch Verena Altenberger machte jüngst ganz andere Erfahrungen. Für eine Rolle ließ sich die Mimin eine Glatze rasieren.

Langsam wachsen ihre Haare nach, doch noch immer trägt die 33-Jährige eine Kurzhaarfrisur. Auf Twitter zeigt die Österreicherin nun, mit welch absurden Äußerungen sie sich seitdem konfrontiert sehen muss. 

"Bisher wurde ich von Männern eher auf sexuell übergriffige Weise beleidigt. Seit ich die Haare sehr kurz trage, habe ich mit einem neuen Phänomen umzugehen: Meine Weiblichkeit wird mir abgesprochen. Gesendet aus dem Jahr 2021", schreibt Altenberger auf der sozialen Plattform. Dazu teilt sie einige Kommentare, die sie erreichten, online. 

"Ach, das ist eine Frau" 

"Ach, das ist eine Frau", ist da öfter zu lesen. Offenbar erkennen einige Nutzer die Weiblichkeit von Altenberger nur aufgrund ihrer Frisur nicht mehr. Kurz darauf twitterte Altenberger außerdem: "Hass von Frauen tut so weh". 


Zum Vergleich: So trug Verena Altenberger ihre Haare vorher: 


Auch Vorwurf des fehlenden Feminismus musste sie sich gefallen lassen 

Schon vor ihrer Glatze wurde Altenberger wegen etwas ganz anderem angefeindet. Auf Instagram zeigte sie ein Foto von sich im Badeanzug. Viele warfen ihr daraufhin fehlenden Feminismus vor. Via Twitter erklärte sie dazu: "Meinem gelebten Feminismus entspricht verdammt nochmal auch stolz auf mich sein zu dürfen und eben nicht überlegen zu müssen, was ich anhabe, was andere denken und ob ich mich so zeigen darf (und noch vieles mehr, versteht sich)". 

Im Mai präsentierte sich Altenberger ihren 38.600 Instagram-Followern zum ersten Mal mit ihrer neuen Frisur. "Zur Zeit drehe ich in Wien den Debüt-Kinofilm von Chris Raiber 'Unter der Haut der Stadt'", erklärte sie damals. "Als ich das Drehbuch vor zwei Jahren zum ersten Mal gelesen hatte, war mir sofort klar: Diese Rolle bekommt alles von mir."

Sie opfere der Geschichte ihre Haare. "Ja, es geht um Krebs, aber vor allem geht es um das Wunder Liebe, wie Märchen heilen können und, dass sich verlieben immer die beste Lösung ist."

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