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Früherer BR-Intendant Albert Scharf ist tot

Er wurde 86 Jahre alt  

Früherer BR-Intendant Albert Scharf ist tot

28.09.2021, 11:34 Uhr | mbo, t-online, dpa

Früherer BR-Intendant Albert Scharf ist tot. Prof. Albert Scharf: Der Medienmacher ist mit 86 Jahren verstorben. (Quelle: IMAGO / teutopress)

Prof. Albert Scharf: Der Medienmacher ist mit 86 Jahren verstorben. (Quelle: IMAGO / teutopress)

Albert Scharf ist tot. Der frühere BR-Intendant und Medienmanager starb im Alter von 86 Jahren. Er hat den Bayerischen Rundfunk über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt.

Der Bayerische Rundfunk (BR) trauert um seinen ehemaligen Intendanten Albert Scharf. Der 86-Jährige ist am vergangenen Wochenende gestorben, wie der BR nun mitteilte. Scharf war von 1990 an zwölf Jahre lang Intendant des öffentlich-rechtlichen Senders.

Neben seinem Amt als BR-Intendant war Scharf von 1995 bis 1997 ARD-Vorsitzender und Präsident der Europäischen Rundfunkunion (EU) – der bislang erste Deutsche in dieser Position. Vor seiner Tätigkeit als Intendant war er ab 1966 bereits Juristischer Direktor beim BR.

Von 1973 bis 1990 war er stellvertretender Intendant und wurde 1990 dann schließlich selbst BR-Intendant. Durch zweifache Wiederwahl wurde er jeweils in dem Amt bestätigt. Unter Scharfs Leitung wurden der Informationskanal B5 (heute BR24-Radio), der Bildungskanal BR-alpha (heute ARD-alpha) sowie das Internetangebot "br-online.de" eingeführt. 

"Er hat Weitsicht und Mut bewiesen"

Katja Wildermuth, die derzeitige Intendantin des Bayerischen Rundfunks, sagte über Scharf, er sei "ein Visionär" gewesen. "Er hat in seiner Zeit als Intendant Weitsicht und Mut bewiesen und führte den Bayerischen Rundfunk auf einen neuen Weg. Sein Ziel war es immer, dem BR ein unverwechselbares Profil zu verschaffen und dabei für eine breite Öffentlichkeit attraktiv und wichtig zu sein. Seiner Familie gilt unser Mitgefühl", wird sie in der BR-Mitteilung weiter zitiert.

Nach seiner Zeit beim BR wurde Scharf laut Mitteilung von Papst Benedikt XVI. 2006 zum Berater des Vatikanischen Medienrats berufen. 

Verwendete Quellen:

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