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Paris Hilton vor US-Kongress über Missbrauch als Teenager: "Ich wurde gewürgt"

Rede vor US-Kongress  

Paris Hilton über Missbrauch als Teenager: "Ich wurde gewürgt"

21.10.2021, 10:04 Uhr | Seb, dpa-AFX, t-online

Paris Hilton vor US-Kongress über Missbrauch als Teenager: "Ich wurde gewürgt". Paris Hilton bei ihrer Rede vor dem US-Kongress. (Quelle: IMAGO / ZUMA Wire)

Paris Hilton bei ihrer Rede vor dem US-Kongress. (Quelle: IMAGO / ZUMA Wire)

Als Unternehmerin Paris Hilton berichtete, dass sie als Jugendliche in einem Internat misshandelt wurde, sorgte dies für viel Aufsehen. Nun macht sich die "The Simple Life"-Darstellerin für das Wohl von Missbrauchsopfern stark.

Reality-Star Paris Hilton hat sich mit eindringlichen Worten für strengere Regeln im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern in Jugendeinrichtungen ausgesprochen. Dabei erklärte sie noch einmal sehr bewegend, was ihr als Teenagerin auf einem US-Internat widerfahren ist.

"Ich wurde gewürgt, ins Gesicht geschlagen, unter der Dusche von männlichen Mitarbeitern beobachtet, mit Schimpfwörtern beleidigt, ohne Diagnose zur Einnahme von Medikamenten gezwungen, nicht richtig ausgebildet, in Einzelhaft in einen mit Kratzern übersäten und blutverschmierten Raum gesteckt und so vieles mehr", sagte Hilton am Mittwoch in Washington über ihre Zeit in der Jugendeinrichtung.

"Meinen Eltern wurde versprochen, strenge Liebe würde mich heilen"

In ihrer Dokumentation "This is Paris" hatte die heute 40-Jährige im vergangenen Jahr öffentlich gemacht, dass sie auf Privatschulen Missbrauch und Gewalt erlebt habe. Es handelte sich vor allem um Einrichtungen für Kinder, die nach Auffassung ihrer Eltern Probleme machen oder schwer erziehbar sind.

"Meinen Eltern wurde versprochen, dass strenge Liebe mich heilen würde und dass es der einzige Weg sei, mich quer durchs Land zu schicken", sagte sie nun bei einer Pressekonferenz vor dem US-Kongress. Hilton machte sich in der US-Hauptstadt für einen Gesetzesentwurf stark, der darauf abzielt, den Missbrauch in derartigen Einrichtungen besser zu bekämpfen.

"Ein bundesweites Gesetz und finanzielle Förderung sind dringend erforderlich, um eine echte Reform und echte Rechenschaftspflicht für solche Gemeinschaftseinrichtungen in Amerika zu erreichen", sagte Hilton. Hätte es damals eine strengere Regulierung gegeben, wären ihr mehr als 20 Jahre Trauma und eine Posttraumatische Belastungsstörung erspart geblieben.

Verwendete Quellen:
  • Deutsche Presseagentur

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