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Rassismus-Skandal im britischen Königshaus: Diese Hofdame ist verantwortlich


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Skandal im Königshaus – und diese Hofdame ist verantwortlich

Von t-online, spot on news, sow

Aktualisiert am 02.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Lady Susan Hussey: Sie hat sich mit einer verbalen Entgleisung ins Abseits manövriert.
Lady Susan Hussey: Sie hat sich mit einer verbalen Entgleisung ins Abseits manövriert. (Quelle: Mark Stewart / Avalon/Photoshot )
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Dieser Eklat bringt das britische Königshaus in Verruf. Rassistische Äußerungen führten zu einer Kündigung – und die Entlassene ist keine Unbekannte.

Eine der Hofdamen der verstorbenen Queen Elizabeth II., Lady Susan Hussey, hat sich nach einem Rassismusskandal entschuldigt und das Königshaus verlassen. Die 83-Jährige soll bei einer Veranstaltung im Buckingham-Palast wiederholt Ngozi Fulani, die Chefin einer Wohltätigkeitsorganisation, gefragt haben, woher sie "wirklich" komme – hier lesen Sie alle Details zu dem Vorfall.


Die Welt nimmt Abschied von der Queen – die emotionalsten Momente

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König Charles III. steht neben dem Sarg von Königin Elizabeth II. beim Staatsakt vor der Beisetzung: Während der Zeremonie ist er sichtlich berührt.
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Ngozi Fulani machte die Angelegenheit bei Twitter öffentlich. Die britische Zeitung "The Guardian" berichtete über den genauen Ablauf: Demnach habe Susan Hussey das Haar von Fulani beiseitegeschoben, um ihr Namensschild sehen zu können, und sie dann gefragt, woher ihre "Leute" kämen, obwohl Fulani ihr bereits gesagt hatte, dass sie Britin sei.

Fulani sagte jetzt in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Independent", das Problem sei "größer als eine Person. Es ist institutioneller Rassismus". Sie sei von dem Gespräch geschockt gewesen und habe gleich reagieren wollen: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich solchen Unsinn nicht vertrage."

"Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft"

Aber dann haben sie befürchtet, wenn sie sofort etwas sagt, würde das "automatisch" als ihre Schuld angesehen und ihrer Wohltätigkeitsorganisation Sistah Space schaden, sagte Fulani. Sie habe sich in der Situation gefragt: "Was kann ich jetzt tun? Nichts. Wem kann ich es sagen? Niemandem."

Der Palast bezeichnete Susan Husseys Äußerungen Medienberichten zufolge als "inakzeptabel und zutiefst bedauerlich". Ein Sprecher von Prinz William sagte: "Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft". Weiter hieß es: "Die Kommentare waren inakzeptabel, und es ist richtig, dass die Person mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist."

Beisetzung der Queen: Die Hofdamen der Königin, darunter auch Lady Susan Hussey.
Beisetzung der Queen: Die Hofdamen der Königin, darunter auch Lady Susan Hussey. (Quelle: Mark Stewart / Avalon/Photoshot )

Warum sich William äußert, obwohl er derzeit mit seiner Frau Kate auf USA-Reise ist? Die Antwort könnte mit seiner Kindheit zusammenhängen: Lady Hussey war nicht nur jahrzehntelang eine enge Vertraute der verstorbenen Königin und begleitete sie unter anderem 2021 bei der Beerdigung von Prinz Philip. Sie ist auch Williams Taufpatin.

Nach dem Tod der Queen arbeitete die Witwe des ehemaligen BBC-Vorsitzenden Sir Marmaduke Hussey weiter für den Palast. Sie gilt als enge Vertraute von König Charles III. Ihre Tochter Katherine Brooke wurde gerade zu einer der "Queen's companions" ("Begleiterinnen der Queen") von Königsgemahlin Camilla ernannt, die Charles' Frau unterstützen. Brooke wird weiterhin am Hof tätig sein – nun allerdings ohne ihre Mutter.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur spot on news
  • guardian.com: "Beisetzung der Queen: Die Hofdamen der Königin, darunter auch Lady Susan Hussey" (englisch)
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