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Sohn Charly starb mit 26 – Stephanie von Pfuel: "Hat mir das Liebste genommen"

Sohn Charly starb mit 26 Jahren  

Stephanie von Pfuel: "Er hat mir das Liebste genommen"

22.08.2021, 13:44 Uhr | rix, t-online

Sohn Charly starb mit 26 – Stephanie von Pfuel: "Hat mir das Liebste genommen". Stephanie Gräfin von Pfuel und ihr Sohn Charly: Er wurde nur 26 Jahre alt. (Quelle: picture alliance/BREUEL-BILD)

Stephanie Gräfin von Pfuel und ihr Sohn Charly: Er wurde nur 26 Jahre alt. (Quelle: picture alliance/BREUEL-BILD)

Vor zweieinhalb Jahren verlor Stephanie von Pfuel ihren Sohn bei einem Verkehrsunfall. Am Dienstag startet der Prozess gegen den Raser. Dem will die Gräfin nun endlich ins Gesicht schauen. 

Mit gerade einmal 26 Jahren wurde Karl "Charly" Bagusat viel zu früh aus dem Leben gerissen. Der Sohn von Stephanie Gräfin von Pfuel starb im März 2019 an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls. Jetzt, etwa zweieinhalb Jahre später, startet der Prozess gegen den Raser und die Familie hofft auf ein gerechtes Urteil.

Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung. Wenn der Prozess am 24. August in der Hauptstadt beginnt, wird die Gräfin anwesend sein. "Weil ich dem Menschen, der mein Kind getötet hat, ins Gesicht schauen möchte", erklärt sie im Gespräch mit der "Gala".

"Als hätte man mir einen Körperteil amputiert"

Charly wurde im März 2019 beim Überqueren einer Straße von zwei Autos erfasst, dabei hatte sich der 26-Jährige schwere Kopfverletzungen zugezogen. Ein Video, das kurz vor dem Unfall aufgenommen wurde, zeigt den jungen Mann noch, wie er nach links und rechts schaut, bevor er die Straße betritt. Doch Charly hatte keine Chance. Eine Woche später erlag er seinen Verletzungen.

Besonders schlimm sei der Schmerz an Tagen wie Weihnachten, an seinem Todes- und Geburtstag. "Charlys Verlust fühlt sich an, als hätte man mir einen Körperteil amputiert. Ich lerne gerade, mit einem Arm oder Bein zu leben, das geht. Aber ich leide unter grauenvollen Phantomschmerzen."

Mit dem Prozess hofft die 60-Jährige nun, endlich mit diesem tragischen Schicksalsschlag abschließen zu können. Sie wünscht sich eine Entschuldigung des Täters. "Ich bin kein Racheengel. Trotz­dem hoffe ich, dass er jeden Abend mit dem Gedanken einschläft, dass er jemanden umgebracht hat", so Stephanie von Pfuel weiter. "Er hat mir das Liebste genommen, was man einem Menschen nehmen kann: sein Kind."

Verwendete Quellen:

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