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Krisen-Gerüchte: Wie steht Fürstin Charlène wirklich zu Alberts Verwandtschaft?

Es soll Unstimmigkeiten geben  

Wie steht Fürstin Charlène wirklich zu Alberts Verwandtschaft?

13.09.2021, 18:14 Uhr | mbo, t-online

Krisen-Gerüchte: Wie steht Fürstin Charlène wirklich zu Alberts Verwandtschaft?. Fürstin Charlène: Sie ist seit zehn Jahren mit Albert von Monaco verheiratet, das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. (Quelle: Pascal Le Segretain/Getty Images)

Fürstin Charlène: Sie ist seit zehn Jahren mit Albert von Monaco verheiratet, das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. (Quelle: Pascal Le Segretain/Getty Images)

Ungereimtheiten mit Alberts älterer Schwester, Eifersucht auf seine unehelichen Kinder? Aktuell grassieren wieder viele Gerüchte über Fürstin Charlène. Doch was ist dran?

Seit Monaten steckt Fürstin Charlène aus gesundheitlichen Gründen in Südafrika fest, seit Monaten gibt es Gerüchte um eine Ehekrise im monegassischen Palast. Fürst Albert persönlich hat diese jüngst kommentiert. Doch es gibt auch Munkeleien über ein nicht allzu gutes Verhältnis zwischen Charlène und Prinzessin Caroline, der älteren Schwester ihres Ehemannes Fürst Albert. Was ist dran und wie steht die frühere Olympiateilnehmerin eigentlich zu den zwei unehelichen Kindern des Fürsten? 

Im Juli feierten Charlène und Albert von Monaco ihren zehnten Hochzeitstag – mit großer räumlicher Distanz. Sie verbrachte das Ehejubiläum in Südafrika, wo sie nach einem Infekt im Hals-Nasen-Ohren-Bereich bereits mehrfach operiert werden musste und nun aus gesundheitlichen Gründen noch immer nicht zurück nach Monaco reisen kann, er zeigte sich ebendort. Charlène war im Mai für ein Projekt zum Schutz von Nashörnern vor Wilderei in ihr Heimatland gereist, geplant war eigenen Aussagen in einem Radiointerview zufolge ein nur zwölftägiger Aufenthalt.

Da sie nun schon mehr als vier Monate in Südafrika verweilt, gab es zum einen immer wieder Gerüchte um eine Krise zwischen Charlène und Albert, die schon mehrfach dementiert wurden. Nun gibt es Spekulationen, sie halte sich möglicherweise von der Familie ihres Mannes fern, mit der sie nicht sonderlich eng sein soll.

"Monaco ist eine Schlangengrube"

Eine palastnahe Quelle soll kürzlich zu "Bild" gesagt haben: "Monaco ist eine Schlangengrube." Demnach sei es für die frühere Profischwimmerin immer schwierig gewesen, ihre Rolle im Palast zu finden. Eine Rolle, die Charlène durch die Heirat mit Albert im Jahr 2011 aber zweifellos übernommen hat, ist die der First Lady des Zwergstaates. Als diese wurde bis dahin ihre Schwägerin Caroline inoffiziell gesehen. Sie wurde durch das royale Jawort nach hinten gedrängt. Durch die Geburt von Alberts und Charlènes Zwillingen Jacques und Gabriella geschah dies einmal mehr: Caroline verlor den Titel der Erbprinzessin.

All das soll Caroline laut "Bild" ein regelrechter Dorn im Auge sein. Demnach sei sogar sie es, die der Presse immer wieder negative Schlagzeilen über ihre Schwägerin liefere. Einem Bericht des Magazins "Closer" zufolge wirkte Caroline bei einem kürzlichen Auftritt "gelöst und glücklich wie seit Jahren nicht mehr". Das Blatt spekuliert, dass dies an der Abwesenheit Charlènes liegen könnte. Dass das Verhältnis der beiden Frauen angespannt sein soll, sei in Monaco ein offenes Geheimnis. Meistens zeigen sie sich auf Abstand zueinander oder stehen bei öffentlichen Terminen starr nebeneinander.

Charlène und Caroline beim monegassischen Nationalfeiertag im November 2018. (Quelle: Pascal Le Segretain/Getty Images)Charlène und Caroline beim monegassischen Nationalfeiertag im November 2018. (Quelle: Pascal Le Segretain/Getty Images)

Laut dem österreichischen "Kurier" sei Charlène auch nur selten Gast beim traditionellen Rosenball in Monaco, den ihr Ehemann gemeinsam mit seiner Schwester Caroline jährlich ausrichtet. Der "Gala" sagte einmal eine palastinterne Quelle: "Charlène hat in den vergangenen Jahren sehr unter Caroline gelitten." Anmerken lässt sie sich das nicht: Auf ihrem Instagram-Profil teilte Charlène erst am Wochenende Fotos von einem gemeinsamen Ausflug ihrer Zwillinge mit ihrem "Tantchen", wie sie Caroline in dem Beitrag nannte. 

Wie Charlène und Stéphanie von Monaco zueinander stehen, ist nicht ganz klar, böses Blut soll es aber zwischen den beiden Frauen nicht geben. Genauso wenig im Übrigen wie zwischen Stéphanie und Nicole Coste, der Ex-Freundin von Fürst Albert und Mutter seines unehelichen Sohnes Alexandre Grimaldi-Coste. Stéphanie ist eine Taufpatin von Alexandre, wie Nicole Coste in einem aktuellen Interview mit "Paris Match" gleich mehrfach betonte. Immer wieder brachte sie in dem Gespräch zum Ausdruck, wie eng ihr Verhältnis zu Albert und zum Königshaus ist. Auch auf Charlène kam sie zu sprechen.  

Die Mutter von Alberts ältestem Sohn meldet sich zu Wort

Sie sagte dem Blatt: "Albert hat sich von Anfang an verpflichtet, präsent zu sein und seinen Sohn schrittweise in seine Familie aufzunehmen. Albert hat sein Versprechen gehalten: Die Dinge entwickeln sich gut und nehmen ihren Lauf, worüber ich sehr froh bin." Auch von einem engen Zusammenhalt mit Albert berichtete sie: "Wann immer ich es für notwendig halte, suche ich seinen Rat. Er ist seinem Sohn gegenüber sehr beschützend. Bisher haben wir die wichtigen Entscheidungen gemeinsam getroffen. Seine Schulanmeldungen sind immer von uns beiden unterschrieben. Unsere Rollen ergänzen sich, und er kommt mir zu Hilfe, wenn es schwierig ist."

Über Charlène erzählte sie eher Gegenteiliges: "Während der Verlobungszeit habe ich Dinge erlebt, die mich beunruhigt und schockiert haben. So hat sie beispielsweise das Zimmer meines Sohnes verlegt und die Abwesenheit seines Vaters ausgenutzt, um ihn im Personaltrakt unterzubringen. Als Mutter finde ich keine Worte, um dies zu beschreiben."

"Sie hat sich für die Kinder eingesetzt"

Was an dieser Behauptung dran ist, ist nicht ganz klar. Kurz nach der Veröffentlichung des "Paris Match"-Interviews mit Nicole Coste meldete sich gegenüber "People" eine familiennahe Quelle zu Wort und erklärte etwas anderes. Demnach sei es Charlène gewesen, die ihren Ehemann dazu ermutigt und angetrieben haben soll, den Kontakt zu seiner heute 29-jährigen Tochter Jazmin Grace Grimaldi und seinem Sohn Alexandre Grimaldi-Coste, für den der Palast gerade eine Feier zum 18. Geburtstag veranstaltete, zu intensivieren.

Sie sei diejenige gewesen, "die versucht hat, die ganze Familie zusammenzuhalten". Auch Albert bestätigte dies gegenüber dem Blatt, sagte seine Frau und seine beiden älteren Kinder hätten inzwischen ein enges Verhältnis zueinander. "Sie hat sich in gewisser Weise wirklich für die Kinder eingesetzt", sagte der Bekannte weiter, stellte aber auch klar: "Ich werde nicht sagen, dass sie sie die ganze Zeit um sich haben will, weil es an vielen Stellen Meinungsverschiedenheiten gibt." Man denke an Charlènes gesundheitliche Probleme.

Sowohl Jazmin, die als Musikerin arbeitet, als auch Alexandre, der im Herbst mit dem Studium beginnt, sind als uneheliche Kinder von der monegassischen Thronfolge ausgeschlossen. Doch Jazmin und Albert zeigen sich immer mal wieder gemeinsam, kürzlich besuchte der Fürst auch die Geburtstagsfeier von Alexandre. "Charlène war sehr darauf bedacht, es Alexandre leicht zu machen, mit Albert zu interagieren und ermutigte Albert, ihn als sein Kind anzunehmen", so der Bekannte des Paares. 

Wann Charlène zum ersten Mal wieder auf ihre angeheiratete Verwandtschaft trifft, wird sich zeigen. Anfang September sagte Albert in einem Interview mit dem Magazin "People", dass sie bereit sei, wieder zurück nach Monaco zu kehren. Natürlich hänge das Datum ihrer Rückkehr davon ab, "was ihre Ärzte sagen", erst zu Beginn dieses Monats wurde von einem Zusammenbruch der Fürstin berichtet. Spätestens im Oktober werde sie aber wieder da sein. Albert weiter: "Sie ist bereit. Sie hat scherzhaft gesagt, dass sie bereit ist, als blinder Passagier auf ein Schiff zu steigen, um nach Europa zurückzukommen."

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