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"Tatort: Gefangen": Nach tödlichem Schuss – Warum kann niemand Ballauf helfen?

"Tatort: Gefangen"  

Nach tödlichem Schuss: Warum kann niemand Ballauf helfen?

18.05.2020, 07:39 Uhr | rix, t-online, spot on news

"Tatort": Ballauf kämpft in Psychiatrie mit eigenem Trauma

Der neue "Tatort" aus Köln führt die Kommissare Ballauf und Schenk in eine psychiatrische Klinik. Doch Max Ballauf kämpft selbst mit einem Trauma. (Quelle: Bitprojects)

"Gefangen": Darum geht es im neuen Tatort aus Köln mit den Kommissaren Ballauf und Schenk. (Quelle: Bitprojects)


Noch nie hat man Max Ballauf so angeknackst und fragil erlebt wie im neuen "Tatort". Ein tödlicher Schuss verfolgt ihn noch immer. Der Kommissar weißt nicht, wie er da rauskommen kann.

Im neuen "Tatort: Gefangen" müssen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) einen Mord an einem Chefarzt aufklären. Doch der Fall wird hier schnell zur Nebensache. Denn so nachdenklich und in sich gekehrt hat man Hauptkommissar Ballauf bislang noch nie gesehen:

Vor rund einem Jahr musste er – in der "Tatort"-Folge "Kaputt" vom Juni 2019 – eine junge Kollegin in einer Notwehrsituation erschießen. Jetzt holen ihn seine Dämonen ein, es plagen ihn Schuldgefühle. Manchmal sieht er die tote Polizistin Melanie Sommer (Anna Brüggemann) sogar vor sich.

"Max Ballauf ist gefangen in seiner eigenen Erinnerung"

Auch für den Schauspieler Klaus J. Behrendt eine außergewöhnliche Situation: "Max Ballauf ist gefangen in seiner eigenen Erinnerung, er sieht nicht, wie er da rauskommen kann", sagt er im Gespräch mit der ARD. Seine Gedanken würden darum kreisen, dass er eine junge Polizistin erschießen musste. Seine Rolle befinde sich noch mitten im Prozess dieses Erlebnis zu verarbeiten. Das mache Ballauf ratlos und verletzlich.

Über sein Trauma reden will er nicht. "Auch sein Freund und Kollege Freddy und seine gute Freundin Lydia, die ja als Kriminalpsychologin vom Fach ist, können ihm in der Situation nicht helfen", erzählt Behrendt weiter.

"Freddy Schenk ist kein großer Psychologe"

Doch warum steht auch sein Partner und Freund hilflos der Problematik gegenüber? "Freddy Schenk ist kein großer Psychologe", erklärt Schauspieler Dietmar Bär, "doch er versucht Max trotzdem zu helfen – mal behutsam, mal auch mit seiner typischen, direkten Art. Doch es helfe nichts. Weil Freddy nicht an Max rankomme, fühle auch Freddy eine große Verunsicherung."

Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär stehen seit 1997 gemeinsam für den Kölner "Tatort" vor der Kamera. Fast 80 Folgen haben sie bereits gedreht. Damit gehören der 59-Jährige und sein ein Jahr älterer Partner zu den meistbeschäftigten Ermittlerteams des "Tatort"-Universums.

Verwendete Quellen:

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