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"Bares für Rares": Altenpfleger findet wertvollen Schatz im Müll

"Ich bin total baff"  

"Bares für Rares": Altenpfleger findet Schatz im Müll

30.06.2020, 07:24 Uhr | rix, t-online.de

"Bares für Rares": Altenpfleger findet wertvollen Schatz im Müll. Altenpfleger Steffen Döring hat seinen Schatz im Müll gefunden.  (Quelle: ZDF/ Screenshot)

Altenpfleger Steffen Döring hat seinen Schatz im Müll gefunden. (Quelle: ZDF/ Screenshot)

Bei "Bares für Rares" werden meist Fundstücke verkauft, die sich auf dem Dachboden oder im Keller verborgen hielten. In der neuesten Folge der Trödlershow hat der Verkäufer sein Mitbringsel vor dem Müll gerettet.

In der Show von Horst Lichter wollen Verkäufer Rares zu Bares machen. Hin und wieder gelingt ihnen das auch. Denn unter dem Trödel, der sich meist auf dem Dachboden oder im Keller ansammelt, befinden sich manchmal auch echte Raritäten.

Freimaurer-Glas aus dem 19. Jahrhundert

Steffen Döring hat seinen Schatz – ein Freimaurer-Glas aus dem 19. Jahrhundert – nicht bei sich Zuhause auf dem Bauernhof in Beetzendorf gefunden, sondern im Müll. "Das habe ich ohne Witz auf einem Glascontainer gefunden", erzählt der 43-Jährige in der "Bares für Rares"-Folge vom Montag. "Das stand obendrauf mit mehreren Vasen zusammen. Die sollten wohl entsorgt werden."

"Bares für Rares": In der Trödelshow wurde ein Freimaurer-Glas aus dem 19. Jahrhundert verkauft. (Quelle: ZDF / Screenshot)"Bares für Rares": In der Trödelshow wurde ein Freimaurer-Glas aus dem 19. Jahrhundert verkauft. (Quelle: ZDF / Screenshot)

Zuhause hat der fünffache Vater dann gemerkt, dass er ein echtes Schmuckstück vor der Entsorgung bewahrt hat. Das kann Friederike Werner bestätigen. "Sie haben in der Tat ein Freimaurer-Glas mitgebracht, eine so genannte Kanone. Man hat daraus Wein getrunken", so die Expertin für Kunst.

"Das ist ein Männerobjekt"

Das Glas wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Hand gefertigt. "Es hat offenbar einige schöne Trinkgelage gut überstanden. Es hat nur wenige Kratzer, ist ansonsten ganz perfekt", so Friederike Werner weiter. Dann erklärt die Expertin die Motive, die in das Glas graviert wurden: die Schlüssel und das flammende Herz, der salomonische Tempel, zwei Paar Handschuhe und vieles mehr. "Man sieht eine ganze Geschichte aus acht Szenen."

Friederike Werner schätzt das Schmuckstück auf 120 Euro, vielleicht sogar 180 Euro. Steffen Döring kann sein Glück kaum fassen. "Ich bin total baff." Auch die Händler sind von dem Glas ganz angetan. Nur Elisabeth Nüdling hält sich zurück. "Das ist leider so ein Männerobjekt, ich bin da nicht dabei!" David Suppes schlägt zu und ergattert das Glas für 120 Euro.

Verwendete Quellen:
  • "Bares für Rares" vom 29. Juni 2020

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