Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeUnterhaltungTV

"Zack Snyder's Justice League": Warum Jared Leto doch wieder zum Joker wird


Jared Leto bricht nach viel kritisierter Rolle sein Schweigen

Von Jennifer Doemkes

16.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Jared Leto: Für seine Rolle als Joker musste der Oscarpreisträger viel Kritik einstecken.
Jared Leto: Für seine Rolle als Joker musste der Oscarpreisträger viel Kritik einstecken. (Quelle: Tullio M. Puglia/Getty Images)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextInflation: Händler erhöhen PreiseSymbolbild für einen TextUkraine: Wirtschaft am BodenSymbolbild für einen TextErzbistum reagiert auf Woelki-EklatSymbolbild für einen TextHier gibt es am Wochenende StauSymbolbild für einen TextWeitere Bundesliga-Trainer mit CoronaSymbolbild für einen TextCSU-Politikerin Barbara Stamm ist totSymbolbild für ein VideoRätselhafte Lichtsäulen über RusslandSymbolbild für einen TextMegastar geht ins britische DschungelcampSymbolbild für einen Text"Tagesschau"-Sprecherin hört aufSymbolbild für einen TextCharlène stylisch unterwegs in ParisSymbolbild für einen TextEinsatz-Abbruch: RTW mit Eiern beworfenSymbolbild für einen Watson TeaserHerzogin Meghan kassiert Häme und SpottSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Nachdem seine Darbietung des Batman-Bösewichts verrissen wurde, wollte Jared Leto nie wieder in die Rolle des Jokers schlüpfen. Für Regisseur Zack Snyder änderte er seine Meinung. Den Grund dafür hat er t-online verraten.

Gesichtstattoos, giftgrüne Haare, metallisches Grinsen – für den Film "Suicide Squad" erfand Jared Leto die Kultfigur Joker 2016 ganz neu, verlieh ihr ein modernes, punkiges Image. Er investierte viel in die Vorbereitung, traf sich mit echten Psychopathen und Serienmördern, übernachtete im Gefängnis und blieb monatelang – auch abseits des Sets – in seiner Rolle. Jared Leto verschmolz mit dem Joker, auch äußerlich: "Als ich meine Augenbrauen rasierte und meine langen Haare abschnitt, passierte etwas sehr Seltsames in mir", beschreibt er im Interview mit t-online den Schlüsselmoment, in dem er erstmals spürte, eins mit der Figur zu sein.

Jared Leto: So sah er 2016 als Joker im Film "Suicide Squad" aus.
Jared Leto: So sah er 2016 als Joker im Film "Suicide Squad" aus. (Quelle: IMAGO / Everett Collection)

Doch seine Darbietung kam bei den Fans des DC-Universums alles andere als gut an. Viele bezeichneten Letos Interpretation des Batman-Bösewichts nach denen von Cesar Romero, Jack Nicholson und Heath Ledger sogar als die schlechteste aller Zeiten. Die Hauptrolle im Standalone-Streifen bekam drei Jahre später nicht der schauspielernde Musiker, sondern Joaquin Phoenix, der dafür gefeiert und sogar mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Liz Truss und ihr Finanzminister Kwasi Kwarteng stehen massiv unter Druck.
Der Putsch wird schon geplant
Eine Rakete des Army Tactical Missile Systems (ATACMS) wird während einer gemeinsamen Militärübung zwischen den USA und Südkorea an einem ungenannten Ort in Südkorea abgefeuert.
Symbolbild für ein Video
USA und Südkorea feuern Raketen ab – Unfall auf Militärbasis

Jared Leto lehnte Joker-Comeback ab

Jared Leto soll das alles sehr getroffen haben. Er wolle nie wieder den Joker spielen, hieß es. Trotzdem kehrte der 49-Jährige nun noch einmal in seine umstrittene Rolle zurück. Ab Donnerstag, 18. März 2021, ist er in "Zack Snyder's Justice League" zu sehen, der in Deutschland bei Sky und Sky Ticket Weltpremiere feiert. Der Regisseur, der bei der Originalfassung der Comicverfilmung im Jahr 2017 aus persönlichen Gründen aussteigen musste, holte Leto für seine neue, vierstündige Version des Streifens höchstpersönlich zurück. Er musste allerdings einiges an Überzeugungsarbeit leisten, denn zunächst kassierte er eine Absage von dem Schauspieler.

Warum er trotz anfänglichen Zögerns doch einwilligte? "Ich bin der festen Überzeugung, dass es ohne Risiko keine Belohnung gibt", stellt Jared Leto im Gespräch mit t-online klar und fügt hinzu: "Und weil es der Joker ist. Wie kann man zum Joker Nein sagen?! Es ist eine der besten Rollen aller Zeiten und die größte Herausforderung. Es ist die furchterregendste, es ist die härteste." Und es ist eine zweite Chance, denn Zac Snyder gab ihm die Möglichkeit für eine neue Interpretation. Im Film zeigt sich Leto als Joker in einer ganz anderen Gestalt: langhaarig, ernster, düsterer. Von dem schrill-bunten Comic-Clown aus "Suicide Squad" ist wenig geblieben.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Außerdem fühle er sich zu gequälten Charakteren hingezogen, so der Hollywoodstar, der schon einige extreme Verwandlungen durchmachte. In "Dallas Buyers Club" verkörperte Jared Leto einen aidskranken Transsexuellen, hungerte sich dafür 15 Kilo runter. Als John-Lennon-Mörder in "Chapter 27" legte er hingegen über 30 Kilo zu. "Ich liebe die Herausforderung. Was dabei herauskommt, wenn man sich wirklich anstrengt und alles gibt. Irgendwie betrete ich damit jedes Mal ein neues Terrain. Das scheint eine Konstante für mich zu sein", so der 49-Jährige.

Und jedes Mal nehme er etwas aus der Rolle für sich persönlich mit. Ob auch Züge des Jokers in ihm stecken? "Das ist eine gute Frage – vielleicht eine für meinen Therapeuten", lacht Jared Leto. "Ich denke, wir alle haben dunkle Seiten in uns. Daran glaube ich wirklich. Wir alle haben einen Sünder und einen Heiligen ins uns. Einen Propheten und einen Mörder. Ich denke, wir haben all das in uns."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Jared Leto
  • Twitter: Profil von Jared Leto
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
TV-Serien und Filme
Alles was zähltGZSZPolizeiruf 110Tatort


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website