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Verbrennungsgefahr im Sommer: Was Abdeckungen gegen Hitze im Auto bringen

Verbrennungsgefahr im Sommer  

Was Abdeckungen gegen Hitze im Auto bringen

11.08.2021, 16:49 Uhr | dpa

Verbrennungsgefahr im Sommer: Was Abdeckungen gegen Hitze im Auto bringen. Damit das Fahrzeuginnere sich im Sommer weniger stark aufheizt, gibt es Gadgets.

Damit das Fahrzeuginnere sich im Sommer weniger stark aufheizt, gibt es Gadgets. Das wirksamste ist laut einem Test des ADAC eine Sonnenschutzfolie. Foto: ADAC/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) - Starke Sonneneinstrahlung kann in geparkten Autos schnell zu Temperaturen von über 60 Grad führen - eigentlich unerträglich. Bei stark aufgeheizten Armaturen und Lenkrädern droht sogar die Verbrennung der Haut. Da ist es gut, zu wissen, wie man sich schützen kann.

Der ADAC hat sieben baugleiche Fahrzeuge einem Hitzetest unterzogen - vier davon wurden mit unterschiedlichen Hilfsmitteln zum Sonnenschutz versehen. Mit im Rennen waren außerdem ein Fahrzeug mit getönten Seiten- und Heckscheiben, ein weißes Auto und ein nicht präparierter Pkw als Referenz. Die Temperaturentwicklung wurde über Mittag rund vier Stunden lang aufgezeichnet.

Die beste Wirkung zeigt eine Sonnenschutzfolie für außen

Das Ergebnis: Das Referenzfahrzeug heizte sich innen auf 53 Grad auf. Die beste Wirkung mit 43 Grad Innenraumtemperatur zeigte eine Abdeckplane, im Handel auch als Halbgarage zu finden.

Eine außen aufgelegte Sonnenschutzfolie reduzierte die Temperatur im Innenraum immerhin auf 45 Grad, eine innen angebrachte Folie schaffte 49 Grad und ein einfaches weißes Tuch auf dem Armaturenbrett 50 Grad. Die getönten Scheiben konnten die Innenraumtemperatur lediglich um zwei Grad senken. Dafür heizte sich die Rücksitzbank weniger stark auf.

Der weiße Lack bringt nichts für den Innenraum

Beim Vergleich zwischen schwarzem und weißem Auto zeigte sich: Zwar war die Lackoberfläche beim schwarzen Pkw mit 65 Grad mehr als 20 Grad heißer, im Innenraum gab es jedoch lediglich einen Unterschied von fünf Grad.

Außerdem auffällig: Luft- und Oberflächentemperaturen unterscheiden sich laut ADAC erheblich - Lenkrad und Armaturen wurden im Test bis zu mehr als 70 Grad heiß. Mit den vier Sonnenschutzmaßnahmen lag die Temperatur um 14 bis 26 Grad niedriger.

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