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Merkel: Dieselfahrzeuge sind noch kein Auslaufmodell

Verantwortung der Autobauer  

Merkel: Dieselfahrzeuge sind noch kein Auslaufmodell

06.10.2018, 12:31 Uhr | Anne-Béatrice Clasmann, rtr, dpa

Koalition findet Kompromiss: Regierung einigt sich bei Diesel und Zuwanderung (Screenshot: Reuters)
Regierung einigt sich bei Diesel und Zuwanderung

Kompromisse nach langer Tagung: Die Regierung einigt sich bei Diesel und Zuwanderung. Einzelheiten würden die zuständigen Fachminister im Laufe des Tages erläutern, hieß es. (Quelle: Reuters)

Kompromisse: Die Regierung hatte sich zuletzt beim Thema Diesel geeinigt. (Quelle: Reuters)


Fahrzeuge mit Dieselmotoren sind nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel aktuell noch unverzichtbar. In ihrer Videobotschaft versprach sie zudem saubere Luft – gerade in besonders schadstoffbelasteten Regionen.

Angela Merkel hat in ihrem wöchentlichen Podcast den Besitzern von Dieselautos in Deutschland eine weiterhin großteils unbeeinträchtigte Nutzung ihrer Fahrzeuge in Aussicht gestellt und die Verantwortung der Autobauer dafür betont.

Mit ihrem Mitte der Woche beschlossenen Dieselkonzept wollen die Koalitionspartner nach Merkels Worten "schnellstmöglich" dafür sorgen, dass in allen Städten die Stickoxidgrenzwerte eingehalten und Fahrverbote "wo immer möglich" vermieden werden.

"Insgesamt wird das Maßnahmenpaket dazu beitragen, dass alle Dieselbesitzer, die, die in unbelasteteren Regionen leben und die, die in Regionen leben, in denen die Grenzwerte heute noch nicht eingehalten werden, dass alle diese Besitzer weiter ihre Mobilität nutzen können", sagt sie. Das werde auch die Akzeptanz des Diesels verbessern, "den wir noch für viele Jahre brauchen".

Verantwortung der Automobilindustrie

Merkel verwies auf die beschlossenen Maßnahmen, durch die die Luft sauberer werden soll. Dabei hob sie die geplante gezielte staatliche Förderung der Hardwarenachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen hervor. Sie räumte aber ein, dass es 14 besonders mit Schadstoffen belastete Städte gebe, in denen mehr Maßnahmen nötig seien.

"Hier kommt die Verantwortung der Automobilindustrie zum Tragen", sagte sie. Es gehe um attraktive Tauschangebote der Hersteller, aber auch um Hardwarenachrüstungen, wo immer das technisch möglich sei. "Auch hier tritt die Automobilindustrie in die Verantwortung."

Während die großen deutschen Autobauer allesamt die Bereitschaft bekundeten, mit Prämien den Tausch älterer Dieselfahrzeuge in schadstoffärmere neue Autos zu fördern, wollen bislang nicht alle auch für Hardwarenachrüstungen zahlen.

Verwendete Quellen:
  • Reuters
  • dpa

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