Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr >

Fahrverbot rechtens: Von Fußballübertragung abgelenkt und bei Rot mitgezogen

Fahrverbot rechtens  

Von Fußballübertragung abgelenkt und bei Rot mitgezogen

01.02.2019, 05:04 Uhr | dpa

Fahrverbot rechtens: Von Fußballübertragung abgelenkt und bei Rot mitgezogen. Bei rot über die Ampel kann einem teuer zu stehen kommen.

Bei rot über die Ampel kann einem teuer zu stehen kommen. Foto: Julian Stratenschulte. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa/tmn) - Wer sich durchs Autoradio so stark ablenken lässt, dass er eine rote Ampel überfährt, muss für Folgen wie etwa ein Fahrverbot geradestehen.

Es hilft auch nicht weiter, sich auf einen Mitzieheffekt zu berufen, wie ein Urteil des Amtsgerichts Dortmund zeigt, auf das der ADAC hinweist (Az.: 729 OWi-267 Js 924/18 - 145/18). Auch vorgebrachte berufliche Härte kann im Einzelfall nicht schützen, denn auch die muss das Gericht anerkennen.

Ein Hoteldirektor lauschte einer Fußballübertragung unterwegs am Autoradio. Vor einer Kreuzung hielt er auf einer von mehreren Linksabbiegerspuren an. Er achtete fortan nicht mehr auf die Ampel und fuhr daher auch automatisch los, als er bemerkte, dass sein rechter Nebenmann anfuhr - bei Rot. Es kam zum Unfall mit einem Entgegenkommenden. Gegen das verhängte Fahrverbot von einem Monat wollte der Direktor vorgehen. Begründung: Ein Augenblicksversagen aufgrund des Mitzieheffekts. Daher sei von einem atypischen Rotlichtverstoß auszugehen. Außerdem führte er eine berufliche Härte ins Spiel - er sei auf die Fahrerlaubnis beruflich angewiesen.

Beides verneinte das Gericht. Denn die Konzentration auf das Fußballspiel im Radio sei ein maßgebliches Vorverschulden und sei trotz des festzustellenden Mitzieheffekts immer noch ein grober Pflichtverstoß. Auch relevante drohende berufliche oder persönliche Härte, die gegen das Fahrverbot sprechen, sah das Gericht nicht als gegeben an. Es sei möglich, sich im von ihm geführten Hotel ein Zimmer für die Dauer des Fahrverbotes zu nehmen und Fahrtätigkeiten zu delegieren. Auch zuzumuten sei das tägliche Pendeln mit dem Zug zwischen dem Wohnort Dortmund und dem Hotel in Düsseldorf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe