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Auto – Wann das Fernlicht auch innerorts benutzt werden darf

Beleuchtung am Auto  

Wann das Fernlicht auch innerorts benutzt werden darf

17.07.2019, 07:23 Uhr | dpa-tmn

Auto – Wann das Fernlicht auch innerorts benutzt werden darf. Autoscheinwerfer: Ein generelles Fernlichtverbot in Ortschaften gibt es nicht. (Quelle: Getty Images/welcomia)

Autoscheinwerfer: Ein generelles Fernlichtverbot in Ortschaften gibt es nicht. (Quelle: welcomia/Getty Images)

Das Fernlicht ist hell und blendet andere Autofahrer schnell. Aber ein Gebot, es nur auf einsamen Landstraßen einzuschalten, gibt es nicht. Der Tüv klärt auf.

Mancher Autofahrer meint, dass die Fernlichtfunktion nur außerorts erlaubt sei. Das ist so nicht richtig. Achmed Leser vom Tüv Thüringen erläutert die Regeln: Grundsätzlich schreibe die Straßenverkehrsordnung (StVO) vor, dass Fahrer während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, die vorgeschriebenen Leuchten am Fahrzeug benutzen müssen.

Fernlicht: Das schreibt die StVO vor

In der StVO ist auch die Benutzung des Fernlichts beschrieben. "Letztlich geht es um das Sehen und Gesehenwerden", erklärt Leser. "Das Fernlicht darf jedoch nicht eingeschaltet werden, wenn Straßen durchgehend und ausreichend beleuchtet sind." Genau das sei aber in vielen Ortschaften der Fall.

Auf der anderen Seite gibt es auch innerorts Strecken, die gar nicht, nicht durchgehend oder nur sehr schlecht beleuchtet sind. Hier dürften Autofahrer das Fernlicht zuschalten – "aber nur, wenn dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer geblendet werden", so Leser.

Wann ein Bußgeld droht

Ein generelles Fernlichtverbot in Ortschaften gibt es also nicht. Aber Achtung: Autos, die vor einem fahren, dürfen nicht geblendet werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften kann man jedoch das Überholen durch kurzes Betätigen der Lichthupe ankündigen.

Wer dagegen auf durchgehend ausreichend beleuchteten Straßen mit Fernlicht unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 10 Euro rechnen. Kommt es deshalb zu einer Gefährdung anderer oder zu einem Unfall, werden 25 beziehungsweise 35 Euro fällig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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