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Nach VW-Skandal: Dieselmotor schon unbeliebter als Hybride

Selbstzünder wird zum Ladenhüter  

Dieselmotor schon unbeliebter als Hybride

15.08.2019, 20:58 Uhr | AFP

Nach VW-Skandal: Dieselmotor schon unbeliebter als Hybride. Verkehr in der City: Viele Innenstädte sind von Diesel-Fahrverboten bedroht. Das lässt die Nachfrage einbrechen. (Quelle: dpa/Ralf Roeger)

Verkehr in der City: Viele Innenstädte sind von Diesel-Fahrverboten bedroht. Das lässt die Nachfrage einbrechen. (Quelle: Ralf Roeger/dpa)

Kann sich der Diesel noch einmal erholen? Nach dem VW-Betrugsskandal hieß es: Der Motor steht vor dem Aus. Neue Zahlen scheinen das zu bestätigen. Sie zeigen, wie unbeliebt die Technik inzwischen ist.

Diesel-Pkw sind in der Gunst potenzieller Autokäufer mittlerweile hinter Hybridfahrzeuge zurückgefallen. Das geht aus einer Studie des Tankstellenbetreibers Aral hervor.

So unbeliebt ist der Diesel

In der Studie heißt es: Wollte sich vor vier Jahren noch fast jeder dritte Befragte für einen Diesel entscheiden, sind es nun nur noch zwölf Prozent.

Für die Aral-Studie "Trends beim Autokauf" wurden im März insgesamt 1.001 Teilnehmer online befragt – 300 von ihnen planten in den kommenden 18 Monaten einen Autokauf. 37 Prozent von ihnen gaben an, dass sie sich wegen der Diskussionen rund um Abgasmanipulationen und drohende Fahrverbote gegen den Dieselantrieb entscheiden wollten.

Dieselfahrer wollen Tausch statt Nachrüstung

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Wenn aktuelle Dieselfahrer die Wahl hätten, würden 99 Prozent von ihnen statt einer Nachrüstung ihr derzeitiges Auto gegen ein anderes tauschen.

Dieselfahrzeuge belegen in der Studie unter den vorgesehenen Anschaffungen den dritten Platz, davor liegen Hybridfahrzeuge (17 Prozent). Der klassische Verbrennungsmotor ist nach wie vor die beliebteste Antriebstechnik, 55 Prozent der angehenden Autokäufer wollten sich dafür entscheiden.
 

 
Der Elektroantrieb legte im Vergleich zur letzten Aral-Erhebung 2017 zwar um zwei Prozentpunkte zu, liegt aber immer noch bei nur sieben Prozent. Zwar könnten sich laut Aral viele Befragte grundsätzlich einen Elektroantrieb vorstellen, hätten aber hohe Erwartungen an Reichweite und Ladedauer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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