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Kann auch Sprit schlecht werden?

Von dpa-tmn, t-online, mab

Aktualisiert am 10.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Nicht immer volltanken: Wer nur wenig fährt, sollte die Haltbarkeit von Sprit bedenken.
Nicht immer volltanken: Wer nur wenig fährt, sollte die Haltbarkeit von Sprit bedenken. (Quelle: deepblue4you/getty-images-bilder)
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Achtung, verderblich: Mit der Zeit werden Benzin und Diesel im Tank unbrauchbar – und zwar ziemlich schnell. Dann lässt sich im einen Fall lediglich der Motor nicht mehr starten. Im anderen drohen ganz andere Folgen.

Grundsätzlich sind Benzin und Diesel lange haltbar, wenn sie luftdicht in einem Metallkanister gelagert werden. Im Tank des Autos ist das nicht der Fall.

Denn der Tank ist nicht hermetisch abgeriegelt, deshalb kann das zündfähige Treibstoffgemisch atmen. Durch die Einwirkung von Sauerstoff verliert es zunehmend an Qualität. Die Oktanzahl sinkt und damit auch die Klopffestigkeit. Letztendlich wird der Kraftstoff für den Motor unbrauchbar.

Die Oktanzahl ist das Maß für die sogenannte Klopffestigkeit von Benzin und damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Als Faustregel gilt: Je höher die Oktanzahl, desto höher die Klopffestigkeit und desto besser die Verbrennungsqualität. Superbenzin hat 95 Oktan, Super Plus mindestens 98 Oktan. Die Zahlen stehen für das Mischungsverhältnis der Kraftstoffbestandteile Iso-Oktan (Oktanzahl: 100) und n-Heptan (Oktanzahl: 0). Höhere Oktanzahlen werden durch spezielle chemische Zusätze, sogenannte Additive, erreicht.

Dass moderner, mit Zusatzstoffen (Additiven) versehener Sprit bei längerer Lagerung an Zündfähigkeit verliert, ist leicht erklärt: Denn aus dem Treibstoffgemisch entweichen zunächst die leichter siedenden, besonders gut brennbaren Substanzen.

Haltbarkeit ist variabel

Ein Ablaufdatum wie bei Wurst und Käse hat der Sprit natürlich nicht. Denn wie lange es dauert, bis Benzin und Diesel schlecht werden, ist nicht genau vorhersehbar. Entscheidend ist neben deren Zusammensetzung auch die Lagerung: Wieviel Kontakt mit Sauerstoff bekommt der Sprit?

Luftdicht im Metallkanister gelagertes Benzin ist viele Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte lang, haltbar. Im Tank des Autos hingegen nimmt seine Qualität schon nach einem bis zwei Monaten ab. Deshalb sollte das Benzin im Tank nach höchstens zwei bis drei Monaten aufgebraucht werden. Unter Umständen lässt sich sonst der Motor nicht mehr starten. Wer wenig fährt, sollte wenig tanken.

Anders sieht es bei Diesel aus: Selbst luftdicht gelagert, ist er höchstens sechs Monate lang haltbar. Der Grund sind die Bakterien im beigemischten Biodiesel-Anteil. Sie zersetzen den enthaltenen Kohlenstoff und bilden daraus eine schlammartige Masse. Im Tank des Autos kann er zu Rostbildung führen und außerdem das Kraftstoffsystem verstopfen. Dann ruckelt der Motor, er geht aus oder lässt sich gar nicht erst starten. Das Auto muss in die Werkstatt. Auch Diesel sollten Sie deshalb spätestens nach zwei bis drei Monaten verbrauchen.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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