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Volvo-SUV XC60: Was taugt er als Gebrauchter?

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Volvo-SUV XC60 im Check  

Als Gebrauchter ist er günstig – aber auch gut?

30.03.2018, 15:17 Uhr | Max Friedhoff, SP-X

Volvo-SUV XC60: Was taugt er als Gebrauchter?. Volvo XC60: Nach neun Jahren wurde er 2017 von seinem Nachfolger abgelöst. (Quelle: Hersteller)

Volvo XC60: Nach neun Jahren wurde er 2017 von seinem Nachfolger abgelöst. (Quelle: Hersteller)

Ein echter Musterknabe: Der Volvo XC60 bekam stets Bestnoten von seinen Testern. Nun steht die zweite Generation des SUV beim Händler. Und damit sinken die Preise des Vorgängermodells. Kann man guten Gewissens zugreifen?

Der erste Volvo XC60 war ein echter Dauerbrenner. Von 2008 bis 2017 lief das SUV im Volvo-Werk in Gent vom Band. Der Volvo war also gefragt, und das ist ein gutes Zeichen. Außerdem ist dadurch die Auswahl unter den Gebrauchten groß. Aber worauf sollte man beim Kauf besonders achten?

Volvo XC60: In Tests überzeugte er die Tester, auch als Gebrauchter ist er eine Empfehlung. (Quelle: Hersteller)Volvo XC60: In Tests überzeugte er die Tester, auch als Gebrauchter ist er eine Empfehlung. (Quelle: Hersteller)

Karosserie und Innenraum

Der erste XC60 steht auf derselben Plattform wie Volvo V70, XC70, V60, S60, S80 – und sogar der Ford Mondeo. Mit einer Länge von 4,63 Metern ist er alles andere als kompakt. Für einen guten Überblick sorgt die im Vergleich zum V70 um 13 Zentimeter höhere Sitzposition. Der Radstand von 2,77 Metern kommt besonders den bis zu drei Passagieren im Fond zugute. Auch für das Gepäck ist mehr Raum als in den meisten Modellen der Konkurrenz. Das Interieur präsentiert sich schwedisch-kühl und sauber verarbeitet, das Bedienkonzept mit seinen vielen Knöpfen und den teils versteckten Funktionen verlangt aber ein wenig Gewöhnung.

Motoren

Im Gegensatz zu den aktuellen Volvo-SUVs, die allesamt kleine Vierzylinder haben, hat die erste XC60-Generation noch drehmomentstarke Fünfzylinderdiesel im Programm. Sie sind eine vernünftige Wahl. Denn sie überzeugen durch ihre entspannte Gangart und sind sparsamer als die Benziner mit vier oder sechs Zylindern und 203 PS bis 304 PS. In den ersten Baujahren gab es die Diesel nur mit 2,4 Litern Hubraum (163 PS bis 215 PS), später auch mit 2,0 Litern Hubraum (136 PS bis 163 PS).

Cockpit des XC60: Das Design ist nicht mehr ganz zeitgemäß, dafür ist die Ausstattung großzügig. (Quelle: Hersteller)Cockpit des XC60: Das Design ist nicht mehr ganz zeitgemäß, dafür ist die Ausstattung großzügig. (Quelle: Hersteller)

Ausstattung und Sicherheit

Schon immer bot der XC60 eine umfangreiche Ausstattung. Bereits die erste Baureihe hatte serienmäßig eine City-Notbremse, die bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h im Ernstfall automatisch eine Vollbremsung einleitet. Gegen Aufpreis ließ sich das lasergestützte System auch mit einer kamerabasierten Fußgängererkennung aufwerten. Weitere Helfer zum Spurhalten, Überwachen des toten Winkels oder für die Abstandshaltung zum Vordermann sind ebenfalls im Angebot.

Insgesamt ist der Volvo in dieser Hinsicht konkurrenzlos. Allerdings ist zu bedenken, dass die Hightech-Systeme auch teure Reparaturkosten nach sich ziehen können – sowohl schon bei kleineren Unfällen als auch bei technischen Defekten. Wo es möglich ist (etwa bei Totwinkelwarner oder Abstandstempomat) überprüft man die Funktionstüchtigkeit schon bei der Probefahrt.

Der neue Volvo XC60: Er löste 2017 die erste Modellgeneration ab. (Quelle: Hersteller)Der neue Volvo XC60: Er löste 2017 die erste Modellgeneration ab. (Quelle: Hersteller)

Viele Komfortextras wie Klimaautomatik, CD-Radio, Dachreling und Gepäckraumtrennnetz kosten beim Volvo keinen Aufpreis. Lediglich technische Verbesserungen wie das Xenon-Licht oder ein adaptives Fahrwerk mussten extra bezahlt werden und sind deshalb weniger verbreitet. 2008 gab es für den XC60 die Höchstpunktzahl von fünf Sternen im Crashtest von Euro-NCAP.

Qualität

Neben der Sicherheit ist die Zuverlässigkeit die zweite große Stärke des Volvo. Die erste Hauptuntersuchung absolviert das SUV laut TÜV mit nahezu blütenweißer Weste. Einzig ein minimaler Ölverlust bei Motor und Antriebswelle fällt den Prüfern häufiger auf. Auch die Bremsen verschleißen – allerdings typisch für ein derart großes Auto – relativ schnell. Im 100.000-Kilometer-Dauertest von "Auto Bild" aus dem Jahr 2017 gelang dem XC60 eine Galavorstellung mit einer glatten Eins als Abschlussnote.

Fazit

Der XC60 ist ein Volvo, wie er sein sollte: Geräumig, sicher und zuverlässig. Allerdings auch nicht ganz billig. Mindestens 15.000 Euro bezahlt man für ein gepflegtes Exemplar mit vertretbarem Kilometerstand.

Verwendete Quellen:
  • SP-X

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