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Discounter Aldi Süd: Mehr Märkte bekommen Tankstellen

Discounter gibt Gas  

Weitere Aldi-Märkte bekommen Tankstellen

24.01.2020, 17:44 Uhr
Discounter Aldi Süd: Mehr Märkte bekommen Tankstellen. Tanken bei Aldi Süd: Der Discount-Riese will sein Tankstellen-Netz erweitern. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Tanken bei Aldi Süd: Der Discount-Riese will sein Tankstellen-Netz erweitern. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Einkaufen, verstauen, volltanken: In einer Handvoll Aldi-Filialen ist das bereits möglich. Nun sollen weitere Märkte eine Tankstelle erhalten. Billiger Discounter-Sprit im Tank – ist das gut fürs Auto? Und gibt's das bald für alle Kunden?

Tanken bei Aldi: Ganz neu ist das nicht. Die ersten Tankstellen des Discount-Riesen stehen schon seit eineinhalb Jahren – allerdings nur in Ludwigsburg und Stuttgart. Seitdem kamen einige hinzu. Derzeit können Kunden aber an gerade einmal neun Aldi-Süd-Märkten tanken.

Tankstellen-Netz wird ausgebaut

Das soll sich ändern, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Denn das Angebot werde von den Kunden gut angenommen. Deshalb soll eine Kooperation mit dem Tankstellenbetreiber Avanti ausgebaut werden. So läuft der Deal: Aldi Süd verpachtet die Grundstücksflächen vor seinen Märkten, Avanti kümmert sich um den operativen Betrieb. Der Betreiber ist eine Marke des Energieunternehmens OMV (Österreich, rund 21 Milliarden Euro Umsatz). In ganz Deutschland ist Avanti derzeit mit nur 14 Tankstellen vertreten.

Das Konzept der Aldi-Tanke ist sehr simpel: tanken, bezahlen – fertig. Einen Tankwart gibt's nicht, für Problemfälle aber einen Service-Knopf. Auch der übliche Tankstellen-Shop fehlt. Schließlich steht ja nebenan der Aldi-Markt.

Was taugt der Aldi-Sprit und was kostet er?

Der Sprit ist nicht besser und nicht schlechter als anderer auch. Allerdings: Er ist auch nicht deutlich billiger. Zwar rangiert der Aldi-Sprit im Schnell-Check von t-online.de am unteren Ende der Preisskala. Aber große Umwege, um bei Aldi zu tanken, lohnt die Ersparnis eher nicht. Einer der Gründe dafür: die Steuern. Vom Preis für einen Liter Benzin etwa gehen 63 Prozent an den Staat. Da kann selbst Aldi nicht viel billiger sein als die Konkurrenz.

Können alle Aldi-Süd-Kunden bald billig auftanken?

Daraus wird nichts. Denn bei weitem nicht alle 1.900 Filialen eignen sich für die nötigen Umbauten. Und außerdem will der Discounter seinen Kunden künftig vermehrt auch Ladestationen für Elektroautos anbieten.

Und was ist mit Aldi Nord?

Auch da sieht es schlecht aus: Aldi Nord plant derzeit nicht, im Tankstellengeschäft mitzumischen, schreibt die "Bild"-Zeitung.

Verwendete Quellen:
  • Bundesfinanzministerium
  • wiwo.de
  • bild.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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