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Was vor Reifenschäden am Auto schützt – drei Alarmsignale erkennen


So kündigt sich ein Reifenplatzer an

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 06.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Reifenplatzer: Häufig kündigt er sich durch ein ungewohntes Fahrverhalten an. Wer die Signale kennt, kann Schlimmeres verhindern.
Reifenplatzer: Häufig kündigt er sich durch ein ungewohntes Fahrverhalten an. Wer die Signale kennt, kann Schlimmeres verhindern. (Quelle: Roland Mühlanger/imago-images-bilder)
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Manche schlechte Angewohnheit führt früher oder später zum Reifenplatzer. Das können Sie aber ändern – und rettende Warnzeichen beachten.

Ob Vollgas oder Vollbremsung: Ihre Reifen verrichten Schwerstarbeit – aber nur, wenn sie rundum intakt sind. Selbst kleine Schäden sind deshalb gefährlich. So werden sie verhindert.

Die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße ist der Reifen: Auf wenigen Quadratzentimetern Gummi rast es durch Kurven und bremst bis zum Stillstand – notfalls mit voller Kraft.

Ein beschädigter Reifen ist zu diesen Höchstleistungen nicht im Stande. Schlimmer noch: Er kann ohne Ankündigung platzen. Und das kann im Fiasko enden. Deshalb ist es wichtig, sorgsam mit den Reifen umzugehen – und Schäden früh zu erkennen.

Wie kommt es zu einem Reifenschaden?

Meist führt ein zu niedriger Luftdruck zur Panne. Am besten prüft man ihn deshalb alle zwei Wochen, empfiehlt der ADAC. Auch eingefahrene Gegenstände, etwa ein Nagel oder eine Scherbe, können den Reifen beschädigen und allmählich die Luft entweichen lassen. Starker Verschleiß und ein hohes Alter sind weitere Risikofaktoren. Nach maximal acht Jahren sollten Reifen deshalb ersetzt werden, rät der Verkehrsclub.

Wie kann man Reifenschäden verhindern?

  • Reifendruck alle zwei Wochen kontrollieren und korrigieren. Dabei die Herstellerangaben beachten. Messen Sie den Druck idealerweise am kalten Reifen, denn die Temperatur beeinflusst das Ergebnis.
  • Beim Nachfüllen die Reifen auf Schäden untersuchen.
  • Nicht aufs Reifendruckkontrollsystem verlassen: Teilweise wird ein schleichender Platten zu spät erkannt, erst bei einem Druckverlust von 20 Prozent meldet sich das System. Dann ist das Fahren längst nicht mehr sicher.
  • Alte und abgenutzte Reifen gegen neue austauschen. Die Reifen sollten nicht älter als acht Jahre sein, das Profil muss laut Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter tief sein. Ratsam sind allerdings vier Millimeter.
  • Bordsteinkanten meiden. Wenn nötig: Im rechten Winkel befahren. Keinesfalls mit halbem Reifen auf dem Bordstein parken.

Wie bemerkt man einen Reifenschaden?

Manchmal hilft aber alles Vorkehren nicht – der Reifen geht trotzdem kaputt. Vor dem großen Rumms gibt es meist einige Anzeichen. Der verminderte Reifendruck ändert deutlich das Fahrverhalten:

  • Das Auto zieht entweder nach links oder nach rechts.
  • Es reagiert beim Lenken schwammig.
  • Es schaukelt sich auf.

Was tun bei einem Reifenschaden?

Wenn Sie die Alarmsignale bemerken, bewahren Sie Ruhe und vermeiden Sie hektisches Lenken. Schalten Sie den Warnblinker an. Bringen Sie das Auto möglichst behutsam zum Stehen. Bremsen Sie nicht abrupt ab – dadurch könnte das Heck ausbrechen.

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Verwendete Quellen
  • ADAC: "Richtiger Reifendruck"
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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