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Insektenreste am Auto beseitigen: Diesen Fehler unbedingt vermeiden

Sonst drohen teure Schäden  

Insektenreste beseitigen: Diesen Fehler unbedingt vermeiden

20.07.2021, 14:44 Uhr | dpa-tmn, mab, t-online

Insektenreste am Auto beseitigen: Diesen Fehler unbedingt vermeiden. Trüben die Sicht und schädigen den Lack: Insektenreste lässt man besser nicht zu lange am Auto. (Quelle: dpa/tmn/Karl-Josef Hildenbrand)

Trüben die Sicht und schädigen den Lack: Insektenreste lässt man besser nicht zu lange am Auto. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/tmn)

Insektenreste können sich einbrennen und den Lack ruinieren. Auch auf der Scheibe machen sie manchen Ärger. Obendrein gehen sie oft kaum ab. Was Sie auf keinen Fall tun sollten.

Im Sommer sind Autofront und Windschutzscheibe oft übersät mit schmierigen Insektenresten. Generell entfernt man diese besser schnellstmöglich, rät die "Auto Zeitung" (15/2021). Ansonsten können sie sich mit der Zeit regelrecht einbrennen und den Klarlack schädigen. Auch von der Scheibe gehen sie zuweilen schwer ab.

Bessere Sicht nicht um jeden Preis

Aber Vorsicht: Vor Kurven oder in brenzligen Situationen schalten Sie lieber nicht unbedacht die Scheibenwischer ein. Denn auch wenn ein Sommermittel mit Proteinlösern im Wischwasserbehälter ist – manchmal braucht es mehrere Wischbewegungen, bis der angelöste Insektenschmutz die Sicht freigibt. Und in dieser Zeit haben Sie nur schlechte Sicht. Oder gar keine. Wer noch einen Winterreiniger im Behälter hat, muss mit noch mehr Schmiererei rechnen. Nutzen Sie deshalb eine kurze Pause, um Scheiben und Scheinwerferabdeckungen vom Dreck zu befreien.

Am Ende der Fahrt greifen Sie dann aber am besten gleich zu Putzmitteln. Denn angetrocknete Insektenreste sind eine Mixtur aus Eiweiß, Flügelresten und Chitinpanzern. Diese Mischung kann sich nach Tagen und erst recht nach Wochen begünstigt durch Sonne und Motorwärme regelrecht in den Lack einbrennen. Am besten arbeiten Sie im Schatten.

Klares Wasser und Teppichreste

Hausmittel wie Spülmittel oder Topfbürsten sollten Autobesitzer nicht nutzen. Was für Küche und Haushalt gut ist, kann für manche Autoteile unverträglich sein. Besser zu Wasser, weichen Schwämmen und Mikrofasertüchern greifen. Auch ein Rest von einem Veloursteppich kann sich eignen. Der Zubehörhandel hält außerdem spezielle Insektenschwämme parat.

Sollte Wasser alleine nicht reichen, kann für rund zehn Euro auch ein spezieller Insektenentferner zum Einsatz kommen. Der ist aber stets penibel nach Anleitung zu benutzen. Die "Auto Zeitung" rät, möglichst bald nach dem Einsatz durch eine Waschanlage zu fahren, um Rückstände aus Karosserieritzen zu entfernen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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