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Unfallschäden: Wann Sie keinen Schadenersatz erhalten

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 29.10.2021Lesedauer: 1 Min.
Versicherung: Lassen sich nicht alle reklamierten Schäden dem aktuellen Unfall zuordnen, kann der Schadenersatz in Gefahr kommen.
Versicherung: Lassen sich nicht alle reklamierten Schäden dem aktuellen Unfall zuordnen, kann der Schadenersatz in Gefahr kommen. (Quelle: Christin Klose/imago-images-bilder)
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Ein Unfall mit Blechschaden ist beim Ausparken entstanden. Die Geschädigte reklamiert eine ganze Reihe von Schäden – aber lassen sich diese alle auf den Unfall zurückführen?

Wer nach einem Unfall Schäden geltend macht, die sich gar nicht auf diesen zurückführen lassen, kann den gesamten Anspruch auf Schadenersatz verlieren.


Das steckt hinter den Namen von Automarken

Automarken: Oft sind die bekannten Autohersteller nach ihren Gründern benannt – Opel nach Adam Opel, Ford nach Henry Ford oder Porsche nach Ferdinand Porsche. Manchmal weist der Name auch auf den Herkunft der Marke hin, wie etwa bei BMW (Bayrische Motoren Werke). Doch hinter einigen bekannten Marken verbirgt sich eine interessante Geschichte.
Volkswagen: Der "Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie" beauftragte 1934 den Ingenieur Ferdinand Porsche mit der Konstruktion eines staatlich geförderten "Volkswagens". 1937 wurde die "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens" gegründet, mit Porsche als Geschäftsführer. 1939 wurde daraus die "Volkswagen GmbH", 1941 liefen die ersten Autos vom Band. Sie gingen an die Eliten der NS-Diktatur.
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Das gilt dann, wenn sich die Schäden eines früheren Unfalls nicht sicher vom aktuellen Unfall unterscheiden lassen. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Frankenthal, auf das die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

Worum ging es?

Ein ausparkendes Auto war gegen das Heck eines anderen Autos gefahren. Dessen Besitzerin ließ den Schaden von einem Privatgutachter schätzen. Der ermittelte Kosten von rund 5.000 Euro für eine Reparatur. Diese Summe forderte die Frau von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung. Ein Gericht musste die Sache klären.

Der vom Gericht beauftragte Sachverständige erkannte zwar den geltend gemachten Schaden als plausibel an. Doch er entdeckte auch Kratzer in unterschiedliche Richtungen, die nicht bei dem gleichen Unfall entstanden sein konnten. Auch wurden Schäden an Stellen geltend gemacht, wo überhaupt kein Anstoß erfolgt war.

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Das Urteil

Der Experte schloss daher sicher aus, dass alle Schäden auf den einen Unfall zurückzuführen seien. Die Frau hatte jedoch angegeben, dass die Schäden eines früheren Unfalls behoben worden waren. Das war offenbar nicht der Fall. So ließ sich nicht sicher feststellen, ob oder welche Schäden beim späteren Unfall entstanden waren.

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Die Versicherung musste noch nicht einmal für den Teilschaden bezahlen, der grundsätzlich plausibel war. Am Ende bekam die Frau überhaupt keinen Schadenersatz.

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