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Auslaufmodelle: Diese Pkw sind von uns gegangen


Diese Autos bekommen keinen Nachfolger

  • Christopher Clausen Porträt
  • Markus Abrahamczyk
Von Christopher Clausen, Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 23.01.2023Lesedauer: 4 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Audi R8 e-tron
Audi R8: Der Sportwagen hatte serienmäßig bis zu 620 PS. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Ob der Opel Insignia, der Ur-Ioniq von Hyundai oder die Vans von VW, Seat und Ford: Diese Fahrzeuge sind (demnächst) nicht mehr als Neuwagen zu bekommen.

Es ist der Kreislauf des Lebens – auch bei den Autos: Modelle kommen, Modelle gehen. Manche bleiben in Erinnerung, andere eher weniger. Es sind Erfolgstypen und Erfolglose, die aus verschiedenen Gründen irgendwann nicht mehr gebaut oder in bestimmten Märkten nicht mehr angeboten werden. Sei es eine neue Modellstrategie oder der Mangel an Verkäufen – manche Autos bekommen einfach keinen Nachfolger mehr. Hier sind einige aktuelle Beispiele.

TT und R8: Die Audi-Sportler

Audi TT
Audi TT: Demnächst ist Schluss mit der Ikone. (Quelle: Hersteller-bilder)

Die erste Generation des TT (ab 1998) war eine Designikone ihrer Zeit – doch das sportliche Coupé und seine offene Roadster-Version überleben den Wandel der Marke hin zur Elektromobilität nicht. Was auch an den sinkenden Verkaufszahlen liegt. Mit einer letzten Sonderauflage verabschiedet sich der TT von den Straßen, die letzten Exemplare werden in diesem Jahr ausgeliefert.

Ebenso trifft es den Sportwagen R8, der mit bulligen Zehnzylinder-Motoren für eine andere Generation der Automobilität steht. Allerdings soll Audi Gerüchten zufolge einen neuen Supersportwagen mit Allradantrieb planen – doch der wird nicht mit Benzin, sondern mit Strom angetrieben.

Opel Insignia: Hier passte die Basis nicht mehr

Das ist der neue Opel Insignia Sports Tourer.
Opel Insignia Sports Tourer: Er ist vom Markt verschwunden. (Quelle: Hersteller-bilder)

Früher als erwartet hat das Opel-Flaggschiff seinen Abschied genommen, Ende 2022 war Schluss mit der Produktion. Der Insignia II war das letzte Modell im Angebot der Stellantis-Tochter, das noch auf Technik des vorherigen Mutterkonzerns General Motors basierte. Die Plattform eignet sich nicht für eine Elektrifizierung. Zudem dürften die Lizenzgebühren an den früheren Mutterkonzern die Gewinne beim Verkauf des als Limousine und Kombi angebotenen Insignia geschmälert haben (hier finden Sie mehr Informationen).

Opel setzt aktuell auf die Elektrifizierung von Modellen wie Corsa, Astra oder Mokka. In spätestens zwei Jahren will die Marke jedoch wieder mit einem Flaggschiff in das sogenannte D-Segment zurückkehren – das könnte möglicherweise ein Cross-over mit der Technik der Konzerngeschwister Peugeot 508, DS9 und Citroën C5 X sein.

Ford Fiesta und Mondeo: Die praktischen Normalos

Ford Fiesta 1.0 EcoBoost: Note 5
Ford Fiesta: Der Kleinwagen bekommt im Sommer keinen Nachfolger mehr.

Ford stellt seine Modellpalette im Zuge der Elektrifizierung radikal um. Zum Opfer fallen diesem Totalumbau auch zwei Modelle, die die Marke in den vergangenen Jahrzehnten mitgeprägt haben: der Kleinwagen Fiesta (lesen Sie hier mehr dazu) und das Mittelklassemodell Mondeo. Bereits vor Monaten hatte Ford beim Fiesta den Dreitürer gestrichen – immer mehr Kunden fanden die Lösung mit dem klappbaren Vordersitz unpraktisch und griffen zur pragmatischeren Variante mit fünf Türen.

Alpina B7: Der Bayer aus dem Allgäu

Alpina B7: sportlicher Luxus auf Basis des BMW 7er.
Alpina B7: Sportlicher Luxus auf Basis des BMW 7er. (Quelle: Hersteller)

Wohl kaum jemand würde die großen Limousinen von BMW als untermotorisiert bezeichnen – außer vielleicht die Veredler von Alpina. Seit Jahrzehnten sind sie darauf spezialisiert, die Münchener Autos stärker, schneller, edler zu machen. Auch den großen 7er. In den Händen der Allgäuer BMW-Profis wird aus ihm der B7 – ein 608 PS starkes, 330 km/h schnelles und 155.000 Euro teures Luxus-Ungetüm. Damit ist es nun aber vorbei: BMW hat seine Toplimousine gerade erneuert, eine Alpina-Version der aktuellen 7er-Generation wird es nicht geben. Besonders an einer Adresse wird man diese Entscheidung aufmerksam zur Kenntnis nehmen: bei der BMW-eigenen M GmbH, die ebenfalls Serienmodelle veredelt – zumal Alpina seit Mitte 2022 zu BMW gehört.

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Lamborghini Aventador: Der Italiener

Lamborghini Aventador: In elf Jahren wurde der Supersportwagen rund 11.500-mal gebaut.
Lamborghini Aventador: In elf Jahren wurde der Supersportwagen rund 11.500 Mal gebaut. (Quelle: Lean Design GmbH)

Aus nach elf Jahren: Auch der Lamborghini Aventador ist Geschichte. Zum Abschied brachte die Audi-Tochtermarke eine nochmals extremere Variante ihres Supersportwagens heraus: den Ultimae LP 780-4. Die 600 Exemplare kosten jeweils mehr als 400.000 Euro. Der Zwölfzylinder-Motor leistet hier 780 PS und ermöglicht 355 km/h. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden insgesamt rund 11.500 Aventador in den verschiedensten Varianten gebaut – zuletzt mit eher abnehmender Nachfrage.

BMW i3: Der Innovationsträger

BMW i3: Der Elektro-Kleinwagen ist im Jahr 2013 mit so mancher Innovation an Bord gestartet. Das machte ihn allerdings ziemlich teuer.
BMW i3: Der Elektro-Kleinwagen ist im Jahr 2013 mit so mancher Innovation an Bord gestartet. Das machte ihn allerdings ziemlich teuer. (Quelle: Hersteller)

Unrühmliches Ende für einen echten Innovationsträger: Der BMW i3, bei seinem Start vor neun Jahren eines der modernsten E-Autos überhaupt, läuft seit dem Sommer nicht mehr vom Band. Grund: Im Leipziger BMW-Werk soll schon bald die Produktion des neuen Mini Countryman starten, in den die Konzernmutter offenbar größere Hoffnungen setzt. Vorher muss der Standort aber noch gründlich umgebaut werden. Hinzu kommt die Markteinführung des iX1. Ihn will BMW gerne als Erben des i3 inszenieren. Obwohl das 40 Zentimeter größere SUV kein innovativer Kleinwagen wie der i3 ist (Karosserie aus leichtem Carbon, nachwachsender Bambus im Innenraum) – sondern ein X1 mit Elektromotor.

Hyundai Ioniq: Der Pionier

Tschüß, Ioniq: Nach sechs Jahren ist Schluss für ihn.
Tschüss, Ioniq: Nach sechs Jahren ist Schluss für ihn. (Quelle: Hyundai)

Ganze sechs Jahre ist es schon her, dass Hyundai mit ihm ins Elektrozeitalter gestartet ist. Den Ioniq mit seiner windschnittigen Karosserie gab es gleich im Dreierpack: als reinen Verbrenner, als Hybrid und als E-Auto mit einer seinerzeit beachtlichen Reichweite von mehr als 250 Kilometern. Nun ist aber Schluss. Aus dem Ioniq ist inzwischen eine ganze Familie geworden und der neue Ioniq 5 fährt rein elektrisch mehr als 480 Kilometer mit einer Akkuladung. Der Ur-Ioniq wird da nicht mehr gebraucht.

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Skoda Fabia Combi: Der Praktische

Ohne Nachfolger: In der aktuellen Generation des Fabia bietet Skoda keinen Combi mehr an.
Ohne Nachfolger: In der aktuellen Generation des Fabia bietet Skoda keinen Combi mehr an. (Quelle: Skoda)

Mit dem Start der neuen Modellgeneration wurde bereits bekannt gegeben, dass es den Combi genannten XL-Fabia nicht mehr lange geben wird. Ursprünglich sollte das Vorgängermodell noch bis Ende 2022 laufen, verschwand aber schon früher von Skodas Webseite. Stattdessen wirbt die Marke für das Kompakt-SUV Kamiq oder den etwas größeren Scala.

Renault Scénic: Der Familienfreund

Aus der Mode: Der Renault Scénic, Pionier bei den Kompaktvans, verabschiedet sich ohne direkten Nachfolger.
Aus der Mode: Der Renault Scénic, Pionier bei den Kompaktvans, verabschiedet sich ohne direkten Nachfolger. (Quelle: Renault)

Ende 1996 stand die Autowelt Kopf: Nachdem der größere Espace schon in den 80ern das Segment der Vans salonfähig gemacht hatte, rückte mit dem Scénic ein Kompaktvan nach, der ein Jahr später zum Auto des Jahres gekürt und das erste erfolgreiche Modell seiner Klasse wurde. Aber der Siegeszug der SUVs hatte es zuletzt auch diesem Segment schwer gemacht, sodass die Franzosen laut "Auto Motor und Sport" zum Mai 2022 die Produktion des Scénic eingestellt haben. Der größere Grand Scénic ist weiterhin frei konfigurierbar. Fraglich ist, wie lange noch.

Ford Galaxy/S-Max, VW Sharan und Seat Alhambra: Vans sind out

Ebenfalls vor dem Aus: Für Ford S-Max (oben) und Galaxy gibt es nicht mehr genügend Käufer.
Ebenfalls vor dem Aus: Für Ford S-Max (oben) und Galaxy gibt es nicht mehr genügend Käufer.

Der Van-Trend ist vorbei. Stattdessen lösen SUVs aller Größenordnungen die praktischen Familienkutschen ab – so auch bei den fast baugleichen Modellen Sharan und Alhambra. Die zweite Generation war bereits seit zwölf Jahren auf dem Markt und bekommt nun keinen Nachfolger. Ebenso beerdigt Ford die Vans C-Max und S-Max, die ebenso von SUVs ersetzt wurden oder werden.

VW Passat Limousine: Es lebe der Kombi

Neue VW Passat Limousine
VW Passat Limousine: Hierzulande unbeliebt, deshalb eingestellt. (Quelle: Hersteller-bilder)

Autos mit Stufenheck sind hierzulande nicht mehr in. Deshalb hat VW die Limousinenversion seines Mittelklassewagens vom Markt genommen und entwickelt die Neuauflage des Kombis namens Variant zusammen mit Skoda. Doch es gibt auch einen Nachfolger für die Limousine – und zwar elektrisch: Der ID.7 soll in diesem Jahr auf den Markt kommen (lesen Sie hier mehr).

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Verwendete Quellen
  • Auto Motor und Sport: "Diese Autos haben uns verlassen"
  • autohaus.de: "Autos, die uns 2022 verlassen haben"
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  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen
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