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Autoreifen: Daran erkennen Sie das Alter

Versteckte Kennzeichnung  

So erkennen Sie das Alter Ihrer Autoreifen

02.03.2021, 11:55 Uhr | dpa-tmn

Autoreifen: Daran erkennen Sie das Alter. Autoreifen: Rein rechtlich gibt es in der Regel kein Höchstalter für Pkw-Reifen. (Quelle: dpa/tmn/Bodo Marks)

Autoreifen: Rein rechtlich gibt es in der Regel kein Höchstalter für Pkw-Reifen. (Quelle: Bodo Marks/dpa/tmn)

Der Frühling ist da – bald kommen bei vielen wieder die Sommerreifen ans Auto. Sind diese allerdings zu alt und abgenutzt, büßen sie an Fähigkeiten ein. Wo können Fahrer das Alter sehen?

Sie wollen wissen, wie alt Ihre Sommerreifen sind, aber die Rechnung ist weg und niemand kann sich erinnern? Kein Problem. Schauen Sie einfach an der Reifenflanke nach. Dort befindet sich die sogenannte DOT-Nummer – sie besteht meist aus drei Blöcken mit je vier Zeichen.

Der dritte Block ist dabei maßgeblich, informiert der ADAC. Oft in ein Oval gefasst, stehen die ersten zwei Ziffern für die Kalenderwoche, in der der Reifen produziert wurde. Die letzten zwei nennen das Jahr. Also steht "3318" beispielsweise für die 33. Kalenderwoche des Jahres 2018.

Keine gesetzlichen Vorgaben fürs Reifenalter

Rein rechtlich gibt es in der Regel kein Höchstalter für Pkw-Reifen. Drehen sie sich aber an Anhängern und Wohnwagen, die eine Tempo-100-Freigabe haben, müssen sie ab einem Alter von sechs Jahren ausgetauscht werden.

Der ADAC rät, Sommerreifen auch im tadellosen optischen Zustand und unabhängig vom Verschleiß nach spätestens acht bis zehn Jahren auszuwechseln und Winterreifen nicht länger als acht Jahre zu fahren. Denn auch wenn noch genügend Restprofil vorhanden ist, verlieren gealterte Reifen ihre Fähigkeiten und härten etwa aus.

Euromünze misst Restprofil

Der Gesetzgeber nennt als Mindestprofil 1,6 Millimeter. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern zwischen 60 und 120 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Doch der ADAC rät, Sommerreifen schon bei nur noch drei Millimetern Restprofil auszutauschen. Winterreifen sollten demnach mehr als vier Millimeter aufweisen, um bei Nässe, Schnee oder Matsch gut zu greifen.

Wer eine Ein-Euro-Münze hat, kann die Profiltiefe abschätzen. Deren Rand ist drei Millimeter tief, sollte also von der Seite betrachtet im Profil verschwinden. Tut sie das nicht, hat der Reifen nicht mehr genügend Profil. Neue Reifen haben ab Werk in der Regel zwischen acht und neun Millimetern Profiltiefe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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