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Kostenloser Download: Computer schreibt Fachbuch über Akkus

Werk ohne Autor  

Computer schreibt Fachbuch über Akkus

16.04.2019, 10:17 Uhr | dpa

Kostenloser Download: Computer schreibt Fachbuch über Akkus. Das Cover des Computerbuches. Es geht um Li-Ionen Akkus. (Quelle: Hersteller/Springer Nature)

Das Cover des Computerbuches. Es geht um Li-Ionen Akkus. (Quelle: Springer Nature/Hersteller)

Ein Fachbuch über aktuelle Forschungspublikationen zum Thema Lithium-Ionen-Batterien ist ohne Autor entstanden. Denn das Werk wurde von einem Algorithmus verfasst. Es ist kostenlos als Download erhältlich. 

Das erste "maschinengenerierte" Buch des Wissenschaftsverlag "Springer Nature" ist etwas ganz Besonderes: Denn hinter dem Autorennamen "Beta Writer" verbirgt sich kein Autor, sondern ein Algorithmus, der von Forschern der Angewandten Computerlinguistik an der Frankfurter Goethe-Universität entwickelt wurde. Das erste Werk ohne Autor ist jetzt in englischer Sprache als kostenloser Download erhältlich, wie die Uni mitteilte.

Für den  Buchprototypen wurden die Inhalte von Fachtexten mit Hilfe von Computern analysiert, die relevanten Publikationen ausgewählt und verarbeitet. Das so zusammengestellte Buch ist den Angaben zufolge eine automatisch generierte Zusammenfassung einer großen Zahl aktueller Forschungsartikel.

Das erste Buch ohne Autor: Ein Fachbuch über Akkus (Quelle: Hersteller/Springer Nature)Das erste Buch ohne Autor: Ein Fachbuch über Akkus (Quelle: Springer Nature/Hersteller)

Das Ergebnis sind laut Springer "prägnante Zusammenfassungen auf Grundlage der publizierten Artikel". Die Zitierungen sind mit Hyperlinks versehen, so dass der Leser eindeutige Verweise auf die Quelldokumente erhält. Automatisch erstellte Inhaltsverzeichnisse und Referenzen sollen erleichtern die Orientierung erleichtern. Ein Reader mit der wissenschaftlichen Zusammenfassung des Forschungsstandes.

Weitere Bücher für andere Fachgebiete

"Mit dieser Publikation wollen wir zeigen, zu welchem Grad die Herausforderungen der maschinengenerierten Publikation inzwischen gelöst werden können, wenn Fachleute aus wissenschaftlichen Verlagen mit Computerlinguisten zusammenarbeiten", erklärte Christian Chiarcos, Leiter des Teams aus Wissenschaftlern.


Springer Nature plant, weitere Prototypen für Inhalte aus anderen Fachgebieten zu entwickeln. Dazu soll die Schreibtechnik noch weiter verfeinert werden.

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