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Nach "New York Times"-Artikel: Pornhub-Chefs treten zurück


Pornhub-Chefs räumen ihre Posten

Von t-online, reuters, sha

23.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Das Logo von PornHub (Symbolbild): Pornoseiten könnten in Deutschland gesperrt werden.Vergrößern des BildesDas Logo von Pornhub (Symbolbild): Die Firma hinter der Pornoseite gerät immer wieder in die Kritik. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Die beiden Chefs des "Pornhub"-Mutterkonzers MindGeek treten von ihren Stellen zurück. Angeblich sei der Schritt geplant gewesen, er kommt aber zu einem interessanten Zeitpunkt.

Das Führungsteam des "Pornhub"-Mutterkonzerns MindGeek ist nach zehn Jahren an der Spitze der Firma zurückgetreten, wie das Unternehmen mitteilt. Für Chief Executive Officer Feras Antoon und Chief Operating Officer David Tassillo werde nach Nachfolgern gesucht.

Der Rücktritt der beiden Geschäftsführer kommt kurz nach der Veröffentlichung eines Artikels in der "New York Times". Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, illegale Inhalte auf seinem Pornoportal "Pornhub" veröffentlicht zu haben.

MindGeek gibt an, dass der Rücktritt seiner Chefs bereits seit Anfang 2022 geplant gewesen sei und fügt hinzu, dass sowohl Antoon als auch Tassillo Aktionäre des Unternehmens bleiben werden.

Marktplatz für Darstellungen von Kindesmisshandlungen

Das steuerlich in Luxemburg ansässige Unternehmen MindGeek war in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik geraten. Im vergangenen Jahr wurde der Firma vorgeworfen, mit Pornhub einen Marktplatz für Darstellungen von Kindesmisshandlungen und jede andere Form von nicht einvernehmlichem Sex geschaffen zu haben. 34 Klägerinnen forderten Schadensersatz.

Im Jahr zuvor setzten die Zahlungsabwickler Visa und Mastercard die Abwicklung von Zahlungen auf Pornhub aus. Die beiden Unternehmen reagierten auf einen Bericht der "New York Times", wonach viele der jährlich 6,8 Millionen neuen Videos auf Pornhub Kindesmissbrauch und nicht einvernehmlichen Sex zeigten. Pornhub wies die Vorwürfe zurück und nannte die Entscheidungen von Mastercard und Visa "extrem enttäuschend".

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Reuters
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